Ende der Währung EURO in den nächsten 10 Jahren ?

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bluedog
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Re: Ende der Währung EURO in den nächsten 10 Jahren ?

#51 Beitrag von bluedog » Freitag 11. November 2011, 07:26

@herfried - so wie die EU betrieben bzw. missbraucht wird, funktioniert sie ganz sicher nicht - wie wir ja im moment erleben.

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Matthias
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Re: Ende der Währung EURO in den nächsten 10 Jahren ?

#52 Beitrag von Matthias » Freitag 11. November 2011, 08:10

nadjap hat geschrieben: Gute Nacht Österreich - mit unserer "schlagkräftigen, reformfreudigen" Regierung und 9 Landeskaisern (von blau bis rot-grün), die allesamt nichts anderes in ihrem Kopf haben als neue Schulden auf Kosten der einzelnen zu machen :(
...Schulden, die aufgrund unseres Sozialsystems, hohen Lebensstandards und der Reformunwilligkeit gemacht werden müssen!

Ich sag es ja:
Sparen ist unpopulär und welcher Politiker ("Landesfürst") will den schon bei der nächsten Wahl eine Schlappe erleiden und zurücktreten (müssen).

"Gutes Beispiel" Wien... *ggg*
Da verspricht man den Einwohner alles, hält nicht viel davon... und zum Schluss erhöht man noch eine Vielzahl von Gebühren/Abgaben *ätsch*
Ich finds deswegen lustig, weil es ja JEDEM klar sein MUSS, dass sich das finanziell hinten und vorne nicht ausgehen KANN.
...ist denn der Wähler wirklich SO DEPPERT?

...ich denk schon, weil bei der nächsten Wahl versprechens das gleiche und 1 jahr später haltens nichts davon und machen das gleiche wie bei der letzten Wahl *rofl*
Kein Angst - das würde bei den (braun-) blauen HC-Strache-Jüngern und Gefolge nicht anders sein...
lg,
Matthias

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Re: Ende der Währung EURO in den nächsten 10 Jahren ?

#53 Beitrag von Exilfranke1 » Freitag 11. November 2011, 17:40

http://wien.orf.at/news/stories/2508727/" onclick="window.open(this.href);return false;
„Die konkreten Dienste, die eingespart werden sollen sind noch nicht bekanntgegeben worden. Wir befürchten längere Wartezeiten bei Operationen und dass die Notfallaufnahme nur eingeschränkt funktionsfähig wäre, weil die Absicht bestehen könnte, die Fachärzte in der Notfallaufnahme einzusparen“, sagte der Betriebsrats-Chef.
Je mehr Leute gleich verrecken, umso mehr spart der Staat an Folgekosten. Ziemlich perfide. Wo bleibt der Aufschrei in der Bevölkerung?
Es interessiert keine Sau!

Exilfranke1

Re: Ende der Währung EURO in den nächsten 10 Jahren ?

#54 Beitrag von Exilfranke1 » Freitag 11. November 2011, 18:28

http://oe1.orf.at/#" onclick="window.open(this.href);return false;

radio einschalten, kommt grad was zu griechenland

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Lords04_XXI
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Re: Ende der Währung EURO in den nächsten 10 Jahren ?

#55 Beitrag von Lords04_XXI » Freitag 11. November 2011, 22:20

Ein Grund mehr das Wien eine neue Stadtregierung braucht aba bitte keine Grünen mehr die sind gar nichts zu gebrauchn..und dea Häupl in Wien ghört auch scho längst abgewählt so ein Alkoholiker is doch kein Vorbild mea und sehr viele Menschen,Kollegen,Freunde auch SPÖ Wähler sind da in meiner Meinung Hr.Häupl sollte zurück trettn er is Reif für die Pension,er kostet den Wienern nur Geld und Nerven..Klar wirds bei FPÖ,ÖVP usw. genauso Teuerungen geben...

Aber im Ernst nie mehr Rot-Grün in Wien...

Habe in Krone.at (Griechenland) lesen müssen das sogar viele Kinder in Heimen gesteckt werdn weil die Eltern es nicht mal leisten können die eigenen Kinder zu ernähren soweit musste es leider kommen,das sowas in einer EU gibt hat wohl keiner Gedacht..
Mit freundlichen grüßen aus Floridsdorf-Strebersdorf XXI--- Manuel :):)

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Re: Ende der Währung EURO in den nächsten 10 Jahren ?

#56 Beitrag von Exilfranke1 » Freitag 11. November 2011, 22:32

Lords04_XXI hat geschrieben:Ein Grund mehr das Wien eine neue Stadtregierung braucht aba bitte keine Grünen mehr die sind gar nichts zu gebrauchn..und dea Häupl in Wien ghört auch scho längst abgewählt so ein Alkoholiker is doch kein Vorbild mea und sehr viele Menschen,Kollegen,Freunde auch SPÖ Wähler sind da in meiner Meinung Hr.Häupl sollte zurück trettn er is Reif für die Pension,er kostet den Wienern nur Geld und Nerven..Klar wirds bei FPÖ,ÖVP usw. genauso Teuerungen geben...

Aber im Ernst nie mehr Rot-Grün in Wien...
wenn strache wiener bürgermeister wird, bin ich auch weg.

die grünen hatten doch kaum chancen bisher, sind nur das kleine rad in der koalition, der lückenfüller für die absolute mehrheit der spö.

grundsätzlich guter ansatz von den grünen ist

* öffis leistbarer zu machen
* aus mariahilferstraße eine fußgängerzone, wenigstens partiell. in das gedränge dort schieb ich mich eher unfreiwillig rein.
* 30er zonen in wohngebieten (hier passieren genug unfälle)
* radwegnetz ausbauen + eigener fahrradbeauftragter (der hat genug zu tun noch)

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Lords04_XXI
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Re: Ende der Währung EURO in den nächsten 10 Jahren ?

#57 Beitrag von Lords04_XXI » Freitag 11. November 2011, 22:41

Strache wirds vl eh nie werden,obwohl er hätte schon das Zeug dazu so viele Wähler mobilisiern das es eben reicht das kann scho passiern auch in dea Bundesebene.Kommt drauf an wie jz die Regierung arbeitet oder so weiter umadum wurschtelt jeder Fehler wird sofort bestraft und die Wählern rennan scho zu blau.

Aber lass ma die Regierung bis 2013 mal arbeitn dann schau ma weiter..

die Börsen sind heute auch wieda in roten Zahlen gewesen.

bin gspannt obs zua einer Rezession kommt oder noch die Kurve gekratzt wird
Mit freundlichen grüßen aus Floridsdorf-Strebersdorf XXI--- Manuel :):)

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Re: Ende der Währung EURO in den nächsten 10 Jahren ?

#58 Beitrag von Exilfranke1 » Freitag 11. November 2011, 23:49

"Man kann es in Wien nicht mehr aushalten, aber woanders auch nicht.“
Es sind Zitate wie dieses, die das Verhältnis von Helmut Qualtinger zu seiner Heimatstadt am treffendsten beschreiben

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Re: Ende der Währung EURO in den nächsten 10 Jahren ?

#59 Beitrag von nadjap » Samstag 12. November 2011, 07:34

OT: Die Grünen haben in Wien genug Gelegenheit, sich zu verwirklichen - Bsp. Jahreskarte und vor allem Parkpickerl. Woanders, wo es dringend notwendig wäre (Steinhof!), kommt nichts bis fast nichts von ihnen.

Waren aber noch nie mein Fall, weder regional noch bundesweit - die allgemeinen Pendlerhasserpostings in den Online-Tageszeitungen ("Pendler raus aus Wien") tun ein übriges.
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Re: Ende der Währung EURO in den nächsten 10 Jahren ?

#60 Beitrag von rudolf » Samstag 12. November 2011, 09:45

das tauschen (arbeit gegen ware) wird die lösung werden......

lg rudi
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Re: Ende der Währung EURO in den nächsten 10 Jahren ?

#61 Beitrag von Herfried » Samstag 12. November 2011, 15:01

Klar, der Status Wiens schreit ja nach Veränderung, Wien ist ja nur bei Lebensstandard global nahe Nummer 1 unter den Millionenstädten, und bei der allg. Lebensqualität sowieso.

http://de.wikipedia.org/wiki/Wien" onclick="window.open(this.href);return false;


...ob es die Sicherheit, das Zusammenleben, die Arbeitsplatzsicherheit und -Qualität, die Infrastruktur (Öffis, Bestqualitatives Trinkwasser, Sichere Stromversorgung, Straßen, pünktlichste Müllentsorgung und Zustellung täglicher Sachen, etc.), des Gesundheitswesen (Versorgung Kranker, wie auch allg. Gesundheitszustand) oder die Naturnähe der großen Stadt flankiert von Nationalpark, Naturschutzpark sowie voller Gärten und Parks ist, oder der Reichtum an Kultur, so ziemlich jede Millionenstadt der Welt schaut neidisch auf Wien. Mir ist Wien zu groß, und Land lieber, aber Wien macht das Bestmögliche aus seinem Großstadttum.
Das sind natürlich u.a. die derzeitigen politiker, die jenen Status bewirken.


Und klar ich verstehe vollkommen, dass diesgeändert werden muss, kann ja nicht sein dass andere Großstädte neidisch sind. Und ein schiacha Politiker soll durchgehen nur weil er kompetent ist, na sowas geht ja gar nicht.

Der Wunsch der Wiender ist vollkommen verständlich, eine Änderung muss her. Wien muss Neapel werden.


So besoffen wie diese Argumente einiger Vorposter war der Häupl noch nicht mal wenn man alle Räusche eines Jahres auf einen tag zusammenrechnet.
Daher PROST.
Schöne Grüße aus Mühldorf bei und 100 m über Feldbach, Herfried Spät-Schneefrosch 2011

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Re: Ende der Währung EURO in den nächsten 10 Jahren ?

#62 Beitrag von Herfried » Samstag 12. November 2011, 15:06

rudolf hat geschrieben:das tauschen (arbeit gegen ware) wird die lösung werden......

lg rudi

Du hast ja soeben das Prinzip des Geldes verstanden.
Geld ist ein (nicht immer gerechtes, das liegt an den entsprechenden Kursen - Löhnen) Maß für Arbeit, und gleichermaßen für Ware.

Sobald man nämlich nicht beim Huababaua arbeitet und dafür einige Liter Milch einen Grammelfetttopf, 2kg Kotletts und Brot und Erdäpfel dafür bekommt, braucht es nämlich einen Symbolwert, für den Wert voin Arbeit und Ware, weil der Tauschhandel sonst nicht möglich ist.
Schöne Grüße aus Mühldorf bei und 100 m über Feldbach, Herfried Spät-Schneefrosch 2011

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Re: Ende der Währung EURO in den nächsten 10 Jahren ?

#63 Beitrag von marcus_wien » Montag 14. November 2011, 14:40

Merkel spricht heute von der möglicherweise schwersten Krise seit dem 2. Weltkrieg
( nachzulesen auf ORF . At) das sagt man denk ich mal nicht einfach so....

Und auch Italiens Zinsen für StaatsAnleihen stiegen wieder nahe 7% ( auch auf ORF.at)

Nur weil 2 Politiker von der Wirtschaft und den Märkten verdrängt wurden heißt das noch lange nicht das jetzt alles besser wird , das heißt höchstens die Märkte machen nun endgültig Politik und der große Crash kommt( wahrscheinlich) sowieso ....
Hoffe den Politikern gelingt es noch krawalle abzuwenden ,,, und die Medien sollten positive Berichte senden , Lösungsvorschläge, optimistische zukunftszenarien.. Die gibt es auch noch , das leben ist lebenswert ,....
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Re: Ende der Währung EURO in den nächsten 10 Jahren ?

#64 Beitrag von rudolf » Dienstag 15. November 2011, 16:12

es gibt auch pläne das bargeld abzuschaffen und auf plastikgeld (bankkomatkarten, kreditkarten) umzustellen. somit wäre der schwarzgeldfluß abgeschaft.

unser reiseleiter in sardinen hat uns heuer im sommer erzählt, das es in italien üblich ist,
vieles mit schwarzgeld zu bezahlen. der staat italien stirbt um viel steuergeld.
der schwarze geldkoffer um große summen zu zahlen ist dort üblich.

lg rudi
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Re: Ende der Währung EURO in den nächsten 10 Jahren ?

#65 Beitrag von Duddits » Dienstag 15. November 2011, 19:40

Beitrag entschärft...
Zuletzt geändert von Duddits am Donnerstag 17. November 2011, 17:52, insgesamt 1-mal geändert.
Gewitter sind die Rockmusik der Natur. :)

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Re: Ende der Währung EURO in den nächsten 10 Jahren ?

#66 Beitrag von marcus_wien » Donnerstag 17. November 2011, 06:17

ich bin neugierig wie die sparpakete uassehen werden,..erstmals dürften wir dann wirklich die krise zu spüren bekommen,...
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Re: Ende der Währung EURO in den nächsten 10 Jahren ?

#67 Beitrag von marcus_wien » Donnerstag 17. November 2011, 17:28

von entschärfung kann keine rede sein ,..

nun auch vermehrt spanien betroffen

http://www.orf.at/stories/2089929/" onclick="window.open(this.href);return false;

in italien und griechenland gibts derzeit gewaltsame demos gegen die "technokratenregierungen ", nicht gewählt, von den märkten bestimmt,...

es werden wohl noch einige gealtsame demos geben wenn die rigorosen sparprogramme in diversen euro staaten durchgesetzt werden,.. ich bin neugierig wie schon mal geschrieben wie in österreich gespart werden soll,..wenige werden sich geld freiwillig wegnehmen lassen ,..mal sehn wie und wo gespart wird,...
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Re: Ende der Währung EURO in den nächsten 10 Jahren ?

#68 Beitrag von Lords04_XXI » Donnerstag 17. November 2011, 17:56

http://www.krone.at/Oesterreich/Missgeb ... ory-302747" onclick="window.open(this.href);return false;

Najo selbst der große Hr. Stronach gibt dem Euro wenige Chancen und das heißt scho viel wenn es einer aus der Wirtschaft sagt..

Und ja auch in Deutschland warnen scho vor einer mächtigen Krise die auch auf die Realwirtschaft übergreifen wird und das sei nicht mehr gänzlich zu verhindern.

Najo sieht sehr schlecht aus für EU,Österreich und Europa...

Diese Sparpakete was uns wieda auftischen wollen sind eine enorme Frechheit die Regierung ghert abgewählt Faymann hats einfach nicht drauf und Spindelegger is auch nur ein JA-Sager
Mit freundlichen grüßen aus Floridsdorf-Strebersdorf XXI--- Manuel :):)

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Re: Ende der Währung EURO in den nächsten 10 Jahren ?

#69 Beitrag von Exilfranke1 » Donnerstag 17. November 2011, 21:03

Herfried hat geschrieben: Der Wunsch der Wiender ist vollkommen verständlich, eine Änderung muss her. Wien muss Neapel werden.
Hier hab ich Pro und Contra zum Thema Parkscheinverteuerung aufgelistet:

http://tabubrecher.blogspot.com/2011/11 ... grund.html" onclick="window.open(this.href);return false;

Ich hoffe, ich wurde auch den Pendlern gerecht.

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Re: Ende der Währung EURO in den nächsten 10 Jahren ?

#70 Beitrag von nadjap » Freitag 18. November 2011, 07:18

Exilfranke hat geschrieben:
Herfried hat geschrieben: Der Wunsch der Wiender ist vollkommen verständlich, eine Änderung muss her. Wien muss Neapel werden.
Hier hab ich Pro und Contra zum Thema Parkscheinverteuerung aufgelistet:

http://tabubrecher.blogspot.com/2011/11 ... grund.html" onclick="window.open(this.href);return false;

Ich hoffe, ich wurde auch den Pendlern gerecht.
Stimme dir fast zu 100% zu.

Ich hätte ab Feb. 2013 sowieso eine Jahreskarte gebraucht, weil wir nach Wien-Mitte (Bhf.) übersiedeln, und dort rein ists mit dem Auto nur nervenraubend, da ist Umsteigen auf die U-Bahn irgendwo in Wien (wo eben eine P&R ist) sowieso gscheiter.

Mit dem "irgendwo" hakts tatsächlich. Beispiel mein Wohnort, NWlich von Wien, betrifft daher auch viele Tullnerfeld-Einpendler, die nicht an der West- oder Franzjosefsbahn wohnen.

P&R an der Bahn gibts in Klosterneuburg 2 (weiter östlich uninteressant, da müsste ich schon in die Gegenrichtung fahren) und 1 in Wien Wolf in der Au (weiter östlich ebenfalls uninteressant, da ebenfalls bereits Gegenrichtung).
Die beiden P&R in Klosterneuburg sind jetzt schon, ohne flächendeckendem Parkpickerl und dessen Verteuerung, hoffnungslos überfüllt, Lösung für die Zukunft gibts keine.
Wolf in der Au gibts meines Wissens - derzeit NOCH! - einige regelmässig freie Plätze, wird aber auch schon zunehmend entdeckt und ist idR schon zu rund 2/3 ausgelastet (rund 50-70 Plätze dort maximal). Dieses P&R an der Westbahn ist für die Zukunft aber keine Überlegung, denn wenn ich dann nach der Arbeit einkaufen will (wie in einem anderen Thread geschrieben, ist das notwendig bei mir, wenn ich nicht wieder weitere 20 km fahren will), muss ich wieder retour in die Stadt oder Ri. Stadt fahren (z.B. Drogeriemarkt in Wien Hütteldorf für Katzenfutter). Bedeutet auch 2 x Umsteigen, also wenns besseres gibt, nicht die tollste Lösung. Wird aber mit der Ausweitung der Parkpickerlzonen auch bald voll ausgelastet sein.

Vorteil der P&R-Plätze an der Bahn: Sie sind kostenlos, wenn man ein Ticket der ÖBB hat.

Zu den Wiener P&R-Anlagen (die ich derzeit favorisieren würde) dann in einem anderen Posting - muss jetzt ins Büro ;)
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Re: Ende der Währung EURO in den nächsten 10 Jahren ?

#71 Beitrag von Angela » Freitag 18. November 2011, 11:54

Herfried hat geschrieben:Klar, der Status Wiens schreit ja nach Veränderung, Wien ist ja nur bei Lebensstandard global nahe Nummer 1 unter den Millionenstädten, und bei der allg. Lebensqualität sowieso.

http://de.wikipedia.org/wiki/Wien" onclick="window.open(this.href);return false;


...ob es die Sicherheit, das Zusammenleben, die Arbeitsplatzsicherheit und -Qualität, die Infrastruktur (Öffis, Bestqualitatives Trinkwasser, Sichere Stromversorgung, Straßen, pünktlichste Müllentsorgung und Zustellung täglicher Sachen, etc.), des Gesundheitswesen (Versorgung Kranker, wie auch allg. Gesundheitszustand) oder die Naturnähe der großen Stadt flankiert von Nationalpark, Naturschutzpark sowie voller Gärten und Parks ist, oder der Reichtum an Kultur, so ziemlich jede Millionenstadt der Welt schaut neidisch auf Wien. Mir ist Wien zu groß, und Land lieber, aber Wien macht das Bestmögliche aus seinem Großstadttum.
Das sind natürlich u.a. die derzeitigen politiker, die jenen Status bewirken.


Und klar ich verstehe vollkommen, dass diesgeändert werden muss, kann ja nicht sein dass andere Großstädte neidisch sind. Und ein schiacha Politiker soll durchgehen nur weil er kompetent ist, na sowas geht ja gar nicht.

Der Wunsch der Wiender ist vollkommen verständlich, eine Änderung muss her. Wien muss Neapel werden.


So besoffen wie diese Argumente einiger Vorposter war der Häupl noch nicht mal wenn man alle Räusche eines Jahres auf einen tag zusammenrechnet.
Daher PROST.
100%-Zustimmung - danke für die klaren Worte. Natürlich kann immer etwas verbessert werden und Veränderung ist ja auch gut und wichtig.
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Re: Ende der Währung EURO in den nächsten 10 Jahren ?

#72 Beitrag von nadjap » Samstag 19. November 2011, 13:22

http://diepresse.com/home/panorama/wien ... =25&page=2

*ach* *ach* *ach* *ach*

Klingt wie eine Mischung aus Dörfler, Häupl, Pröll und Antoni Samaras ...

Vom Inhalt und der Propaganda her klingt sie wie ein Politiker der Bundesregierung.

... und ja, die Magistratsbeamten in Wien darf man ja nicht angreifen, die verdienen sich alle, mit spätestens 55 in Pension zu gehen *ach*
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Re: Ende der Währung EURO in den nächsten 10 Jahren ?

#73 Beitrag von BURN » Samstag 19. November 2011, 17:08

Pfff, des liest sich wie eine Gruselgeschichte, nur dass man sich wie im falschen Film vorkommt... *schock*

Flo
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Re: Ende der Währung EURO in den nächsten 10 Jahren ?

#74 Beitrag von Flo » Montag 21. November 2011, 23:38

Ich find's interessant, wie es diversen Kreisen (vor allem konservativen) immer wieder gelingt, bei dieser oder ähnlichen Themen die verschiedenen Bevölkerungsgruppen in eine Neiddebatte zu hetzen. Das schaut dann in etwa so aus: Die Freiberufler schimpfen auf die Beamten; die Beamten wiederum sind auf ihren Arbeitgeber (Bund, Land, Gemeinde..) sauer; die klassische Mittelschicht sieht den Schuldigen - je nach Weltanschauung - in den Banken, der EU oder den "Sozialschmarotzern"; und die Unqualifizierten geben den Ausländern die Schuld.

Derzeit ist jeder fürs Sparen, aber ihr könnt euch zu 100% sicher sein, dass das Geheule losgeht, sobald konkrete Pläne am Tisch liegen. Also werden wieder bloß kleine Einschnitte gemacht und im übrigen auf eine "große Verwaltungsreform" verwiesen, die bald kommen wird. Meiner Meinung nach reine Augenauswischerei, denn es ist völlig illusorisch zu glauben, dass mit einer Verwaltungsreform das Budgetminus wegreformiert werden könnte. Das hängt v.a. damit zusammen, dass ein entsprechendes Einsparungspotenzial gar nicht gegeben ist. Wenn der Staat wie ein privatrechtlicher Unternehmer handelt, gibt's einen Aufschrei (siehe derzeit AKH - was da geplant ist, ist im weiteren Sinne nichts anderes als eine Verwaltungsreform). Tut er es nicht und beschäftigt zB Leute, die es am freien Markt schwer hätten, passt's auch wieder nicht.
Also: Wenn eine Verwaltungsreform angekündigt wird, heißt das auf gut Deutsch, dass nichts passieren wird.

Auch wenn das Jammern in Österreich derzeit noch auf sehr hohem Niveau stattfindet (was jedem klar sein sollte, der schon mal weiter gereist ist als Caorle oder Lignano), eines ist für mich klar:

Wenn es nicht gelingt, Werte wie Solidarität, Gerechtigkeit oder Interessensausgleich zu weltweiten gültigen Prinzipien zu machen, schaut's schlecht aus.
Die Politik weiß nämlich genau, wo das Geld zu holen wäre, sie kommt aber nicht ran (bzw - im Falle der ÖVP - will nicht ran). Wenn man sich nämlich anschaut, wie die Schere zwischen Arm und Reich immer mehr aufgeht, weiß man gleichzeitig, wer der Gläubiger ist. Richtig, es sind die Reichen, die dank konservativ beeinflusster Steuergesetzgebung immer reicher und reicher geworden sind. In den USA hat zB vor 30 Jahren ein Vorstandsmitglied das 30fache eines Arbeiters verdient - jetzt ist es das 400fache (bin mir bei den Zahlen nicht ganz sicher, aber die Relation stimmt). Dass das krank und ungerecht ist, sollte eigentlich jedem klar sein, der ein bißl Menschenverstand hat. Das Argument "wer gut arbeitet, soll auch gut verdienen", zieht bei mir jedenfalls nicht - denn ich hab noch nie davon gehört, dass ein Großverdiener sein Gehalt zurückbezahlt hat, wenn sich herausgestellt hat, dass er nicht gut gearbeitet hat.
Problem: Das Kapital ist nicht zu greifen. Jeder durchschnittlich begabte Ex-Finanzminister hat mittlerweile zwei, drei Stiftungen, dazu ein paar Briefkastenfirmen in Belize, Zypern, auf den Kanalinseln oder sonstwo. Alles legal, alles supersauber (ja, ist es tatsächlich, denn - wie erwähnt - die Steuergesetzgebung lässt das zu).

Was es also braucht, sind europa- oder (noch besser) weltweite Instrumentarien, die schlagkräftig sind. Dann könnte man die Reichen melken (und ja, die sind - vereinfacht und pauschal gesagt - der "Feind" der restlichen 98% der Bevölkerung). Nur so wird's gehen. Bis es so weit ist, wird's aber noch viele Verwerfungen geben.

Im übrigen gebe ich Herfried absolut recht: Unsere Krise in Europa ist ein Klacks gegen das, was in den USA aufzieht. Wenn nicht ein Wunder passiert, wird's dort gewaltig knallen: Das könnten bürgerkriegsähnliche Zustände im eigenen Land sein oder auch ein großer Konflikt mit China, der am End' sogar militärisch geklärt werden könnte.
LG Flo
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Andi47
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Re: Ende der Währung EURO in den nächsten 10 Jahren ?

#75 Beitrag von Andi47 » Dienstag 22. November 2011, 06:47

Flo hat geschrieben:...oder auch ein großer Konflikt mit China, der am End' sogar militärisch geklärt werden könnte.
Dann heißt's aber Köpfe einziehen, egal, wo auf diesem Planeten man sitzt... *aua*
Standort: Katzelsdorf/Leitha, Bez. Wr. Neustadt, NÖ; Temperaturmessungen am Balkon (nicht genormt)

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