Wetterstation Kaufentscheidung

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chris188
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Re: Wetterstation Kaufentscheidung

#51 Beitrag von chris188 » Dienstag 24. Juni 2014, 06:26

Robert83 hat geschrieben:Wir sollten uns in diesem Thread dann wohl doch wieder über Wetterstationen unterhalten :-)

Übrigens messen meine umgebauten Nexus Regen auf 0.1mm und empfangen Sensoren auf getesteten 700m - Davis ist klasse, aber irgendwie auch keine Herausforderung.
Wenn ich könnte, würde ich übrigens stets einer Kabelvariante den Vorzug geben - das ist bei sämtlicher Hardware so.
Hast schon recht Robert. ;)

Bzgl. Herausforderungen, stimmt schon.
Ich würde gerne auch ein wenig mehr herumbasteln.
Da gibts bei der Davis wenig Möglichkeiten.

700m ist allerdings gewaltig - da hast aber dann schon bei den Antennen herum gewerkt.
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Phil
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Re: Wetterstation Kaufentscheidung

#52 Beitrag von Phil » Dienstag 24. Juni 2014, 09:13

danke für die Antwort,

also warum kabelgebunden? Hätte einfach ein sicheres Gefühl was die Stromversorgung/Datenverbindung angeht.
Zusätzliche Versorgung bei Batteriebetrieb mit einem Solar Panel ist bei mir etwas schwierig, da im Winter für 2 Monate keine Sonne scheint.

Warum doch noch etwas am wackeln? Wäre gerne flexibel was eine evtl. Erweiterung der Sensoren angeht. (Wassertemperatur vom See etc.)
Was ich so im Davis Produktkatalog https://www.e-wetter.eu/downloads/katalog2005dtsch.pdf lese ist dies eher nur für die Wireless Stationen möglich.
Was ist da so eure Erfahrung?

@chriss188 okay, also das mit dem beheiztem Regenmesser bei der VP2 ist einleuchtend, werde diesen also auch nicht bestellen.
Aber wie funktioniert das dann mit dem beheizten Niederschlagssensor von ELV? Kann man diesen Sensor "unkompliziert" in eine VP mit ein binden?
Also das die Werte auf der Konsole mit angezeigt werden oder ist hierfür dann eine eigen Datenauswertung/Aufbereitung erforderlich?

Eine Mobotix Webcam wäre natürlich super und für später auch angedacht, aber eins nach dem anderen :)
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Re: Wetterstation Kaufentscheidung

#53 Beitrag von chris188 » Dienstag 24. Juni 2014, 09:42

Hi Phil,

Also die ELV Lösung war bei mir so ein Projekt und hat nichts mit der VP zu tun.
Aber da bei uns im Mühlviertel auch viel fester Niederschlag fällt, hab ich im Winter immer vermisst, benachrichtigt zu werden, wenn Schnee fällt.
Der NS Messer fällt ja aus, wegen dem fehlenden Taueffekt.
Deshalb hab ich das ELV Teil bestellt, dass zum einen eine Funksteckdose im Haus einschaltet, sobald die erste Schneeflocke oder der erste Tropfen fällt.
Gleichzeitig empfängt ein USB Empfänger am Rechner das Signal und dann kann man machen, was man will.
Man kann sich Emails schicken lassen oder aber auch auf der Webseite ein Bildchen einblenden lassen, dass der Niederschlagsmesser aktiv ist.
Das alles per Funk im sicheren 866 MHz Band.
Aber wie gesagt - losgelöst von der Davis aber recht hilfreich.
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Phil
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Re: Wetterstation Kaufentscheidung

#54 Beitrag von Phil » Dienstag 24. Juni 2014, 10:02

ich sehe schon du bist da in der Profiliga und hast Spaß am basteln :)

Also im Prinzip weiß man dann NS ja/nein, aber über die NS Menge gibt das Signal keine Auskunft?
Oder kann man sich das irgendwie umrechnen lassen?

Seit wann betreibst du deine Wetterstation schon?
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Re: Wetterstation Kaufentscheidung

#55 Beitrag von chris188 » Dienstag 24. Juni 2014, 10:22

Phil hat geschrieben:ich sehe schon du bist da in der Profiliga und hast Spaß am basteln :)

Also im Prinzip weiß man dann NS ja/nein, aber über die NS Menge gibt das Signal keine Auskunft?
Oder kann man sich das irgendwie umrechnen lassen?

Seit wann betreibst du deine Wetterstation schon?
Ja basteln macht Spaß, wobei beim ELV Teil gar nicht soviel zu basteln ist.
Da ist fast alles fertig und recht leicht zu integrieren.

Genau - Info ab wann NS fällt und wie lange.
Umrechnen geht nicht - im Frühling/Sommer/Herbst macht das eh der Regenmesser der Davis.
Im Winter - naja der dauert bei uns ja manchmal auch von OKT bis APR, da wird halt auch fester NS ausgewertet.
Vor allem auch gut, wenn zu wenig NS fällt um von der David registriert zu werden aber der Sensor erkennt es.
Der ist ja auch beheizt und damit taut/verdunstet jeder Tropfen relativ rasch wieder.
Also schaltet sich das Ding nach dem Regen rasch auch wieder ab.
lg, chris
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Re: Wetterstation Kaufentscheidung

#56 Beitrag von Robert83 » Dienstag 24. Juni 2014, 10:35

@Chris
Schick mir bitte mal den Link zum ELV Teil - damit könnte ich im Herbst mal kurz spielen und meine Heimatstationen damit ausrüsten wenns wär ;)
Wegen den 700m: da ginge noch deutlich mehr - mittels 20€ Jagi und einem anderen Empfänger um 12€ ist das möglich. Experimente im wetterstationen.info Forum berichten von Erfolgen bis 1,8km - nette Spielerei ;)

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Re: Wetterstation Kaufentscheidung

#57 Beitrag von chris188 » Dienstag 24. Juni 2014, 11:41

Robert83 hat geschrieben:@Chris
Schick mir bitte mal den Link zum ELV Teil - damit könnte ich im Herbst mal kurz spielen und meine Heimatstationen damit ausrüsten wenns wär ;)
Wegen den 700m: da ginge noch deutlich mehr - mittels 20€ Jagi und einem anderen Empfänger um 12€ ist das möglich. Experimente im wetterstationen.info Forum berichten von Erfolgen bis 1,8km - nette Spielerei ;)
Hier bitte:
http://www.elv.at/fs20-pc-empfaenger-fs ... atz-1.html" onclick="window.open(this.href);return false;
http://www.elv.at/fs20-sr-funk-regensensor.html" onclick="window.open(this.href);return false;
lg, chris
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Re: Wetterstation Kaufentscheidung

#58 Beitrag von Phil » Mittwoch 25. Juni 2014, 08:03

Danke Franz und Chriss188!
Das die NS Messung im Winter bei meinem Standort trotz Heizung beim Regenmesser nicht zufriedenstellend funktionieren kann, ist mir nun ausreichend klar.

Eine Frage welche mir noch nicht beantwortet wurde und die ich somit nochmals stelle:

Wie sieht es mit Erweiterung der VP2-Kabel mit zusätzlichen Sensoren aus?
Bei der Zubehörliste auf der HP von https://www.e-wetter.eu/vpzubehor/index.php liest es sich eher so, dass eine Wireless Station problemlos mit weiteren Sensoren aufgerüstet werden kann. Für die kabelgebundene Variante wird meines Erachtens nur der Sonneneinstrahlungs- und UV-Sensor angeboten. Oder liege ich hier falsch?

Schön langsam kommt mir vor, dass die Wireless Variante die doch unkompliziertere wäre.... *grübel*
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Re: Wetterstation Kaufentscheidung

#59 Beitrag von Chachapoya » Mittwoch 25. Juni 2014, 08:12

Wobei EUR 175,- für einen EINZIGEN zusätzlichen Temperatursensor (z.B. für 5 cm-Messung) schon ziemlich heftig ist. Vielleicht könnte man da schon über alternative Lösungen nachdenken ...

Grüße,
Gerald

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Re: Wetterstation Kaufentscheidung

#60 Beitrag von Robert83 » Mittwoch 25. Juni 2014, 09:49

Chachapoya hat geschrieben:Wobei EUR 175,- für einen EINZIGEN zusätzlichen Temperatursensor (z.B. für 5 cm-Messung) schon ziemlich heftig ist. Vielleicht könnte man da schon über alternative Lösungen nachdenken ...

Grüße,
Gerald
Und genau das empfinde ich als Frechheit, da dieser Sensor auch nur in 0,6Grad Schritten misst.

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Re: Wetterstation Kaufentscheidung

#61 Beitrag von chris188 » Mittwoch 25. Juni 2014, 09:57

Robert83 hat geschrieben:
Chachapoya hat geschrieben:Wobei EUR 175,- für einen EINZIGEN zusätzlichen Temperatursensor (z.B. für 5 cm-Messung) schon ziemlich heftig ist. Vielleicht könnte man da schon über alternative Lösungen nachdenken ...

Grüße,
Gerald
Und genau das empfinde ich als Frechheit, da dieser Sensor auch nur in 0,6Grad Schritten misst.
Stimmt - den würde ich mir auch nicht kaufen.
Alleine die Messschritte sind für mich nicht akzeptabel.
Allerdings ist ein weiterer Temp Sensor für mich eh kein Thema gewesen.
lg, chris
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Re: Wetterstation Kaufentscheidung

#62 Beitrag von Robert83 » Mittwoch 25. Juni 2014, 10:03

Ein 5cm Wert ist allerdings schon auch wichtig, auch bei offiziellen Messungen ist der dabei.

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Re: Wetterstation Kaufentscheidung

#63 Beitrag von Chachapoya » Mittwoch 25. Juni 2014, 10:18

Ein 5cm Wert ist allerdings schon auch wichtig, auch bei offiziellen Messungen ist der dabei.
daher wäre es überlegenswert - besonders wenn man ohnehin die Leerrohre für eine Kabelverlegung hat - diesen Wert anders zu messen. Man müsste halt ein bisschen "basteln" ...

Grüße,
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Re: Wetterstation Kaufentscheidung

#64 Beitrag von Chachapoya » Mittwoch 25. Juni 2014, 14:36

40cm im Boden
Interessant, welche Information kann man dadurch gewinnen? Ich hätte eher - wenn ich mir mehrere Sensoren zulegen sollte - an 5-10 cm Tiefe gedacht, um im Winter beobachten zu können, welche Temperaturen die Pflanzen im Wurzelbereich haben. Das könnte man mit dem Erfolg der Überwinterung empfindlicher Pflanzen korrelieren und ggf. Maßnahmen treffen (z.B. rechtzeitig ausgraben und ins Haus bringen).

Grüße,
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Re: Wetterstation Kaufentscheidung

#65 Beitrag von chris188 » Mittwoch 25. Juni 2014, 14:39

Also mich hat die Temperatur über dem Boden auch mal interessiert.

Aber *nein*
das klappt bei mir und generell in höheren Lagen wahrscheinlich nie wirklich ordentlich.
weil entweder war der Fühler vom Schnee zugeweht oder gleich zugeschneit.
Das Freigraben hat mich dann irgendwann nicht mehr gefreut.

Also 2 Meter Messungen oder gleich im Boden -> OK! aber alles andere geht nur dann, wenn die Schneemengen überschaubar bleiben.
lg, chris
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Re: Wetterstation Kaufentscheidung

#66 Beitrag von Chachapoya » Mittwoch 25. Juni 2014, 14:55

Bei uns im Weinviertel wäre 5 cm über dem Boden schon interessant, da die Gegend ja ziemlich niederschlagsarm ist. Im Winter gibt es meist nur wenige Tage mit Schneelagen über 5 cm (2013/2014 - glaube ich - keinen einzigen).

Für Pflanzenfreunde wie mich wäre der 5cm-Wert jedenfalls hinsichtlich Spätfröste hochinteressant.

Grüße,
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Re: Wetterstation Kaufentscheidung

#67 Beitrag von ManuelW4 » Mittwoch 25. Juni 2014, 14:55

Der 5cm-Wert ist meiner Meinung nach schon eine sehr nützliche Info - z.B. im Frühjahr oder im Herbst bzgl. Bodenfrost (und da liegt auch in Kirchschlag kein Schnee ;) ). Im Winter ist der Sensor natürlich ab und zu im Schnee begraben, aber wirklich spannend wird's ohnehin nur in klaren Nächten, und da macht mir das Ausgraben auch nichts :) aber klar, bei dir oben wird es ja selbst in klaren Nächten nicht wirklich kalt, da kann man ruhig auf die Bodentemp.verzichten, ich möchte sie jedenfalls, zB. bei meiner Thayatalstation, nicht hergeben.

PS: Ich konnte übrigens im Jänner 2013 nach der Schneeschmelze die Wassertemp. der Thaya messen, die ist nämlich übergegangen und die Station ist dann für ca. 24 Std. im Wasser gestanden *gg*
- Mauerbach (Wienerwald, Bez. PL), 345 m
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Re: Wetterstation Kaufentscheidung

#68 Beitrag von Robert83 » Donnerstag 26. Juni 2014, 01:29

Ich persönlich möchte an keiner meiner Stationen den 5cm Wert missen...
Warum? Weil er, wie Manuel schon beschrieben hat, in der frostanfälligen Übergangszeit, aber auch übers restliche Jahr Informationen darüber gibt, wie sich die bodennahe Luftschicht entwickelt. Sinds in 2m noch wohlige Plusgrade, sinds in Bodennähe manchmal 3-8 Grad weniger, Bodenfrost und glatte Strassen sind somit ein Thema, darüber gibt die 2m Temperatur nie Aufschluss und ist zudem deutlich träger als ihr 5cm Pendant.
Ein Beispiel:
sind 2m und 5cm konstant, ist 1. Durchmischung im Spiel oder/und 2. Bewölkung. Reisst letztere nun auf, so spricht der 5cm sofort an, spontane Wolkenlücken mit oder ohne Windrückgang lassen sich somit nachts wunderbar verifizieren und Korrelationen ausfinding machen - mit dem 2m Wert unmöglich. Da liegt man z.B gemütlich vorm Fernseher, schaut auf sein Smartphone und sieht den 5cm Wert regelrecht abstürzen - im Winter eine Wohltat für jeden Kälteliebhaber.
Die letzten 3-4 Winter hatte das Flachland südlich der Donau teils ähnlich hohe Schneemengen wie höhere Lagen weiter nördlich.
Wenn nicht gerade meterweise der weißen Pracht herumliegt, ist ein Freiräumen des Messsensors im Handumdrehen geschehen - und es zahlt sich wirklich aus.

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Re: Wetterstation Kaufentscheidung

#69 Beitrag von chris188 » Donnerstag 26. Juni 2014, 07:12

Ja das magts schon recht haben...
Wahrscheinlich hab ich das ganze genau in einem ungünstigen Winter getestet.
Wenn eine Gegend nicht so windanfällig ist, dann sicher OK.
Bei mir hab ichs halt wieder aufgegeben mit den Schneeverfrachtungen und im Sommer mag ichs gar net wissen, dass es am Boden kalt ist.... ;)

Was mir zur Davis noch eingefallen ist.
Sinn würde durchaus bei der Anschaffung noch der Solarsensor machen,
http://www.wetter-kirchschlag.at/online/solar.htm" onclick="window.open(this.href);return false;

... denn der zeit auch mit einem Blick, wie stark die Sonne scheint aber vor allem auch, wie der Tag verlaufen ist.
Wolkenlos, heiter oder bewölkt...
lg, chris
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Re: Wetterstation Kaufentscheidung

#70 Beitrag von Chachapoya » Donnerstag 26. Juni 2014, 07:53

Wo würdet ihr übrigens den 5cm-Sensor platzieren? Wenn man nicht gerade in der absoluten Ebene wohnt, wird der genaue Ort ja enormen Einfluss auf die Temperaturen in wolkenlosen, windstillen Nächten haben (Kaltluftseen).

Da könnte eine leichte Mulde doch zu viel niedrigeren Temperaturen als an einem leichten Hang führen, oder?

Grüße,
Gerald

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Re: Wetterstation Kaufentscheidung

#71 Beitrag von ManuelW4 » Donnerstag 26. Juni 2014, 08:31

chris188 hat geschrieben:Ja das magts schon recht haben...
Wahrscheinlich hab ich das ganze genau in einem ungünstigen Winter getestet.
Wenn eine Gegend nicht so windanfällig ist, dann sicher OK.
Bei mir hab ichs halt wieder aufgegeben mit den Schneeverfrachtungen und im Sommer mag ichs gar net wissen, dass es am Boden kalt ist.... ;)

Was mir zur Davis noch eingefallen ist.
Sinn würde durchaus bei der Anschaffung noch der Solarsensor machen,
http://www.wetter-kirchschlag.at/online/solar.htm" onclick="window.open(this.href);return false;

... denn der zeit auch mit einem Blick, wie stark die Sonne scheint aber vor allem auch, wie der Tag verlaufen ist.
Wolkenlos, heiter oder bewölkt...
Wenn dich der absolute Wert der Radianz [W/m²] nicht interessiert, könnte auch hier der 5cm Sensor dein Freund werden: er springt nämlich bei der geringsten Sonneneinstrahlung sofort in die Höhe bzw. rasselt in den Keller, sobald die Sonne weg ist. Da die Kabelsensoren von TFA generell unglaublich sensibel sind, lässt sich somit genau sagen, wann die Sonne geschienen hat, ob zwischendurch Quellwolken durchgezogen sind, usw... :) (besonders, als ich noch keine Webcams hatte, war das eigentlich die einzige Info bzgl. Sonnenschein)

@chachapoya: klar wirst du in einer Mulde tiefere Temperaturen messen - aber das wirst du dir nicht aussuchen können, der Sensor sollte ja möglichst nahe an der Empfangsstation angebracht werden. Oder verstehe ich dich falsch?
- Mauerbach (Wienerwald, Bez. PL), 345 m
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Re: Wetterstation Kaufentscheidung

#72 Beitrag von Robert83 » Donnerstag 26. Juni 2014, 09:59

Ein Beispiel:
Mötlasberg/Königswiesen(605m) hatte heute Früh in 2m +4,0°C und in 5cm +2,2°C - also ordentlich frisch und das noch dazu 40m über Talgrund. Unten an der Naarn dürfte es vielleicht sogar haarscharfen Bodenfrost gegeben haben. Wenn das nicht interesssant ist ;) ...

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Re: Wetterstation Kaufentscheidung

#73 Beitrag von Chachapoya » Donnerstag 26. Juni 2014, 10:07

klar wirst du in einer Mulde tiefere Temperaturen messen - aber das wirst du dir nicht aussuchen können, der Sensor sollte ja möglichst nahe an der Empfangsstation angebracht werden. Oder verstehe ich dich falsch?
na ja, da bei mir ohnehin nur eine Station mit Funkverbindung in Frage kommt, kann ich mir den Aufstellungsort der Messstation ja in gewissen Grenzen frei aussuchen. Da könnte man schon Rücksicht auf den 5cm-Sensor nehmen. Stellt sich halt die Frage, ob ich möglichst "spektakuläre" Messwerte möchte (die stark von den 2m-Werten abweichen) oder eher realistische - bezogen auf die Frostgefahr bei Pflanzen ...

Grüße,
Gerald

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Re: Wetterstation Kaufentscheidung

#74 Beitrag von Robert83 » Donnerstag 26. Juni 2014, 10:16

Chachapoya hat geschrieben:
klar wirst du in einer Mulde tiefere Temperaturen messen - aber das wirst du dir nicht aussuchen können, der Sensor sollte ja möglichst nahe an der Empfangsstation angebracht werden. Oder verstehe ich dich falsch?
na ja, da bei mir ohnehin nur eine Station mit Funkverbindung in Frage kommt, kann ich mir den Aufstellungsort der Messstation ja in gewissen Grenzen frei aussuchen. Da könnte man schon Rücksicht auf den 5cm-Sensor nehmen. Stellt sich halt die Frage, ob ich möglichst "spektakuläre" Messwerte möchte (die stark von den 2m-Werten abweichen) oder eher realistische - bezogen auf die Frostgefahr bei Pflanzen ...

Grüße,
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Ich würde das einen Zusatzsensor möglichst in der Nähe der 2m Basis anbringen, ich selbst machs bei meinen Stationen am selben Stationsmast.
Das erklärt seit meinen Messungen in der Obstgegend Scharten auch, warum dort z.B die Kirschen wunderbar gedeien, während man in St.Marienkirchen immer zittern muss. Das sind in 2m und 5cm schon gut und gerne 5 Grad Unterschied bzgl. Tmin im Frühjahr.

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Re: Wetterstation Kaufentscheidung

#75 Beitrag von chris188 » Donnerstag 26. Juni 2014, 10:18

Chachapoya hat geschrieben:
klar wirst du in einer Mulde tiefere Temperaturen messen - aber das wirst du dir nicht aussuchen können, der Sensor sollte ja möglichst nahe an der Empfangsstation angebracht werden. Oder verstehe ich dich falsch?
na ja, da bei mir ohnehin nur eine Station mit Funkverbindung in Frage kommt, kann ich mir den Aufstellungsort der Messstation ja in gewissen Grenzen frei aussuchen. Da könnte man schon Rücksicht auf den 5cm-Sensor nehmen. Stellt sich halt die Frage, ob ich möglichst "spektakuläre" Messwerte möchte (die stark von den 2m-Werten abweichen) oder eher realistische - bezogen auf die Frostgefahr bei Pflanzen ...

Grüße,
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Also ich würde sagen "realistische", denn ich brauch auch Werte für Pflanzen, denn wir haben viel Gemüse und das steht zum Glück alles in einer leichten Anhöhe.
Ist halt alles so, wie man es selber haben will.
Publizieren tue ich nur 2m Werte, denn für die Allgemeinheit ist dieser Wert klar und letztendlich auch der, den man fühlt.
lg, chris
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