Stormchasing
Es fängt mit dem täglichen Hören des Wetterberichts und dem Ansehen der neuesten Vorhersagen im Internet an. Wenn das Wetter am nächsten Tag vielversprechend aussieht - angekündigte Fronten, Gewitter, Unwetter – kommt der nächste Schritt: Wir informieren uns über Labilität, Taupunkte, Windrichtungen und dergleichen, um zu entscheiden, wo Unwetter am wahrscheinlichsten sind. Auf diese Gebiete richten wir dann unsere Hauptaufmerksamkeit.
Am Einsatzort angekommen, versuchen wir die potentiellen Unwetter-Zellen anhand von Wetterradarbildern und eigener Beobachtungen zu erkennen. Ist das geschehen, fahren wir näher heran, begeben uns an die Stellen der größten Turbulenzen. Danach geht meistens alles sehr rasch, wir stehen unter andauerndem Zeitdruck.
Solange es geht versuchen wir der Zugbahn der Zelle zu folgen, was sich oftmals als recht schwierig herausstellt. Das Wetter muss sich nicht nach dem Straßenverlauf und den Verkehrsregeln richten, wir hingegen schon.
Das Wetter Ereignis wird mittels Foto & Film dokumentiert und im Falle, dass es sich um ein wirkliches Unwetter handelt, bzw. die Meldekriterien erreicht / überschritten werden, online über unser Datenbank gestütztes Warnformular eine Unwettermeldung abgesetzt. Diese Meldung findet dann ihren Weg in den Skywarn Live Monitor, an Wetterdienste, unsere Partner und an den ESWD (sofern die entsprechenden Warnkriterien erreicht sind). Das Ganze funktioniert nahezu in Real Time - muss es auch, damit innerhalb weniger Minuten unsere Vor-Warnungen an die betroffene Bevölkerung weitergeleitet werden können.










