Diskussion zum Klimawandel

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Herfried
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Re: Diskussion zum Klimawandel

#601 Beitrag von Herfried » Samstag 28. Dezember 2019, 12:00

Markus: du willst die Erde nicht sehen, wenn 8 Mia Menschen auf Steinzeit bis Mittelalter machen. Und ja - die Sauerei bei Bergbau jeder Art... ist noch Thena, nucht nur bei Lithium, bei dem wir Steirer /Kärntner übrigens wohl globaler Player werden (ich hoffemut schonendem Abbau)...

Mathias, Chris: Was kann der Winter noch?
Nun Kälte... nein. Klar es wird mal wieder 2 polare Eiswochen geben, wenn Sibirien im Ostalpenraum liegt.
...aber nicht mal solche Wochen kommen an die großen Vorbilder ran. Nahe - 30 Grad in Graz, Leibnitz, etc?
Halte ich für unmöglich.
- 20er alle 10 Jahre mal.
Und dann ... wird der Gesamtwinter mal etwas zu kalt (1981 - 2010) aber deutlivh zum gleitenden Mittel.

Vielleichts wird das auch bald - 15 Grad sein, und der - 5 Grad Winter die neue Norm.

Aber Schnee?
Auch in Athen, Tunis, Jerusalem, Sizilien... Alle paar Jahre klappts mit wildem Svhneechaos, das wird auch bei uns sein. Aber wohl nur mehr Mitre Jan bis Ende Feb. Dez...na... es ist früh zu wenig Kälte da....
Schöne Grüße aus Mühldorf bei und 100 m über Feldbach, Herfried Spät-Schneefrosch 2011

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marcus_wien
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Re: Diskussion zum Klimawandel

#602 Beitrag von marcus_wien » Samstag 28. Dezember 2019, 15:07

... Komischerweise waren in den klimahysterie fff treffen immer mal wieder Stimmen. Gegen die ältere Generation. Laut geworden (besonders interessanterweise gegen die grosselterngeneration) obwohl omis und opis mit den Kids am Freitag mitmaschiert sind... Das ganze ging jetzt gewaltig nach hinten los... Und auch wenns satire ist... So was macht man nicht

https://www.focus.de/kultur/kino_tv/mei ... 99595.html

Liebe Kids Schluss mit Handy, laptop , Shopping, Netflix, tik tok, Urlaub auf malle, Papi Mami schulTaxi etc etc... Bitte macht es mir vor wie das jetzt geht! Seid Vorbilder
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Matthias
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Re: Diskussion zum Klimawandel

#603 Beitrag von Matthias » Samstag 28. Dezember 2019, 15:49

marcus_wien hat geschrieben:
Samstag 28. Dezember 2019, 15:07
Liebe Kids Schluss mit Handy, laptop , Shopping, Netflix, tik tok, Urlaub auf malle, Papi Mami schulTaxi etc etc... Bitte macht es mir vor wie das jetzt geht! Seid Vorbilder
...damit wären dann alle fff Demos ad acta gelegt. *rofl*
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Re: Diskussion zum Klimawandel

#604 Beitrag von DMCB4 » Samstag 28. Dezember 2019, 17:25

marcus_wien hat geschrieben:
Montag 9. Dezember 2019, 13:00
Da ich ja kein Auto habe (und auch nicht fliege) muss ich mir darüber mal keine Gedanken machen
auch ich bin, in meinen 26 jahren noch nie in einem flugzeug gesessen und wo hingeflogen. :)

urlaub war ich zumindest in den letzten 6 jahren nicht. und davor mal für ein paar tage in italien. mir gibts auch ehrlich nichts, irgentwo urlaub zu machen.

wir haben uns vor 5 jahren ein älteres haus weit am land gekauft mit einem sehr großen grundstück und verbringe meinen urlaub daheim im garten am pool.

das auto brauch ich leider für 65km arbeitsweg. öffis spärlich bis nicht vorhanden und wenn, ewigkeiten unterwegs.

mit dem auto 40min pro strecke und öffis weit über 1 std. oder er fährt so, das ich 2 stunden vor arbeitsbeginn in der arbeit bin oder eben 2 stunden nach der arbeit warten muss.
Liebe Grüße, Markus
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Re: Diskussion zum Klimawandel

#605 Beitrag von hochalm » Sonntag 29. Dezember 2019, 00:48

DMCB4 hat geschrieben:
Samstag 28. Dezember 2019, 17:25
das auto brauch ich leider für 65km arbeitsweg. öffis spärlich bis nicht vorhanden und wenn, ewigkeiten unterwegs.
mit dem auto 40min pro strecke und öffis weit über 1 std. oder er fährt so, das ich 2 stunden vor arbeitsbeginn in der arbeit bin oder eben 2 stunden nach der arbeit warten muss.
130km für Hin/Retour * 300 Tage * 6 Liter/100km ergibt ca 7 Tonnen CO2 pro Jahr
Was du beim Fliegen und Konsum einsparst (ist ja eh gut..), verfährst du im Auto
ich kritisiere das jetzt nicht explizit, ich stelle es nur fest
Jedem Erd-Bewohner steht sowas wie 1-2 Tonnen zu, wenn wir das Klima stabilisieren wollen
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Re: Diskussion zum Klimawandel

#606 Beitrag von chris188 » Sonntag 29. Dezember 2019, 08:13

Ich glaub es bringt nichts, jemanden vorzurechnen, was er für seinen Arbeitsweg verbraucht.
Das sind Variablen die zwar änderbar sind aber nicht immer so einfach - denn auch ein Job ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit.

Ich denke - hier kann jeder für sich die ersten Schritte machen und auf Themen verzichten.
Und man kann auch nicht sofort alles schlecht reden....
Es ist das Umdenken das zählt und es soll nicht der ganze Konsum pauschal verurteilt werden.
lg, chris
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Re: Diskussion zum Klimawandel

#607 Beitrag von Chachapoya » Sonntag 29. Dezember 2019, 08:45

Na ja, dahinter steckt aber doch ein ganz grundsätzliches strukturelles Problem.

Um das Geld, um das man in Wien (oder anderen Großstädten) eine mittlere Eigentumswohnung bekommt, kann man sich am Land schon ein schönes Haus mit Garten leisten - und fährt dann eben jeden Tag in die Arbeit in die Stadt. Das Ganze wird noch direkt gefördert durch Pendlerpauschale und indirekt durch öffentliche Ausgaben für Straßenbau und -erhaltung. In dem Sinn subventioniert Herr/Frau X mit der Eigentumswohnung in Wien (hat vielleicht gar kein Auto) Pendler Y mit. Wenn das abgestellt würde, könnte das schon einiges bewirken.

Es könnte auch viel mehr im home office erledigt werden, zumindest bei typischen Bürojobs. Und wer zu Hause keinen Platz hat oder unbedingt die Gesellschaft von Kollegen braucht, für solche Leute könnte man in jeder Gemeinde Gemeinschaftsbüros eröffnen, die jeder zu Fuß oder mit dem Rad (meinetwegen Elektrofahrrad) erreichen kann.

Viel schwieriger wird es (wie schon früher einmal geschrieben) mit der Gebäudeheizung, fürchte ich ...

Grüße
Gerald

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Re: Diskussion zum Klimawandel

#608 Beitrag von chris188 » Sonntag 29. Dezember 2019, 09:52

Home Office - geb ich dir völlig recht!

Aber es können ja nicht alle Menschen in die Städte ziehen.
Stimmt schon - die Pendlerpauschale wird von der Allgemeinheit bezahlt aber wirklich reich wird man damit ganz sicher nicht.
Klar muss sich auch da was bewegen.

Das wird die große Herausforderung - zu erkennen, an welchen Schrauben man drehen soll und welche man vorerst lieber lässt.
Das wäre Aufgabe der Politik.

Mal schauen, was unsere neue Regierung daraus macht.
In der Zwischenzeit ist jeder einzelne mit kleineren oder auch größeren Maßnahmen gefragt.
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Re: Diskussion zum Klimawandel

#609 Beitrag von DMCB4 » Sonntag 29. Dezember 2019, 14:42

Chachapoya hat geschrieben:
Sonntag 29. Dezember 2019, 08:45
Na ja, dahinter steckt aber doch ein ganz grundsätzliches strukturelles Problem.

Um das Geld, um das man in Wien (oder anderen Großstädten) eine mittlere Eigentumswohnung bekommt, kann man sich am Land schon ein schönes Haus mit Garten leisten - und fährt dann eben jeden Tag in die Arbeit in die Stadt. Das Ganze wird noch direkt gefördert durch Pendlerpauschale und indirekt durch öffentliche Ausgaben für Straßenbau und -erhaltung. In dem Sinn subventioniert Herr/Frau X mit der Eigentumswohnung in Wien (hat vielleicht gar kein Auto) Pendler Y mit. Wenn das abgestellt würde, könnte das schon einiges bewirken.
ja, da geb ich dir vollkommen recht. wir haben in graz für eine 40m2 wohnung im altbau rund 600 euro/monat bezahlt. der altbau wurde mit strom beheizt, wo wir nochmals ca. 150 euro/monat bezahlt haben.
jetzt zahlen wir für den kredit weniger, also für eine mietwohnung in graz und haben 130m2 und über 1300m2 grund.
im umland von graz ists auch sauteuer. drum sind wir halt weit weg gezogen und ich nehme den arbeitsweg in kauf, das ich sehr gerne unterwegs bin. mein partner hat jetzt in der nähe einen job gefunden. bis vor 1 jahr fuhren wir halt jeden tag gemeinsam in einem auto nach graz arbeiten. der eine musste halt auf den anderen mal 1-2 stunden warten. ;)
die pendlerpauschale bringt in meinem fall fast nichts, da kein großverdiener. wenn die abgeschaft werden würde, ists halt so und fällt bei mir nicht ins gewicht.
elektroauto wäre eine alternative. würd ich mir aber auch nur ins haus kommen, wenn einen teil des stroms, dann aus einer photovoltaikanlage am dach kommen würde...!
und die autos um weit unter 10.000euro zu bekommen sind.
Zuletzt geändert von DMCB4 am Sonntag 29. Dezember 2019, 14:46, insgesamt 1-mal geändert.
Liebe Grüße, Markus
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Re: Diskussion zum Klimawandel

#610 Beitrag von rudolf » Sonntag 29. Dezember 2019, 18:26

Ich überlege mir einen Hybrid zu kaufen. Der deckt die Kurzstrecke bis 50 km/h abgasfrei ab? Ich hoffe die neue Regierung fördert ihn ordentlich!
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Re: Diskussion zum Klimawandel

#611 Beitrag von Chachapoya » Sonntag 29. Dezember 2019, 18:36

rudolf hat geschrieben:
Sonntag 29. Dezember 2019, 18:26
Ich überlege mir einen Hybrid zu kaufen. Der deckt die Kurzstrecke bis 50 km/h abgasfrei ab? Ich hoffe die neue Regierung fördert ihn ordentlich!
Das müsste dann aber schon ein Plug-In-Hybrid sein, ein "normaler" Hybrid gewinnt die elektrische Energie ja letztendlich auch aus dem Verbrennungsmotor bzw. wird beim Bremsen aufgeladen. Und Plug-In-Hybride gibt es meistens nur von der hochpreisigen Kategorie ...

Grüße
Gerald

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Re: Diskussion zum Klimawandel

#612 Beitrag von rudolf » Sonntag 29. Dezember 2019, 19:24

Chachapoya hat geschrieben:
Sonntag 29. Dezember 2019, 18:36
rudolf hat geschrieben:
Sonntag 29. Dezember 2019, 18:26
Ich überlege mir einen Hybrid zu kaufen. Der deckt die Kurzstrecke bis 50 km/h abgasfrei ab? Ich hoffe die neue Regierung fördert ihn ordentlich!
Das müsste dann aber schon ein Plug-In-Hybrid sein, ein "normaler" Hybrid gewinnt die elektrische Energie ja letztendlich auch aus dem Verbrennungsmotor bzw. wird beim Bremsen aufgeladen. Und Plug-In-Hybride gibt es meistens nur von der hochpreisigen Kategorie ...

Grüße
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Re: Diskussion zum Klimawandel

#613 Beitrag von Matthias » Montag 30. Dezember 2019, 09:09

Förderungen sind so eine Sache... zumindest MEISTENS:
...wird das Auto (Plug-In Hybrid) mit zB. 4.000,- Euro gefördert, wirds automatisch um mind. 2.000,- teurer angeboten.
Fragt sich, WER da wirklich gefördert wird.

Aber Anreize müssen geschaffen werden.
Und ein Plug-in Hybrid steht ganz oben auf meiner Liste... jedoch weit oben mit dem Preis, wie rudolf und Chachapoya schon geschrieben haben.

Kombiniert mit der eigenen Photovoltaik - sicher eine gute Sache!
lg,
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Re: Diskussion zum Klimawandel

#614 Beitrag von Chachapoya » Montag 30. Dezember 2019, 09:22

Na ja, wenn es für einen Plug-In-Hybrid 4.000 Euro Förderung geben sollte, müsste ein "richtiges" Elektroauto nach der aktuellen Logik das Doppelte, also 8.000 Euro bekommen. Ob es dafür ein Budget gibt?

Abgesehen davon wäre meiner Ansicht nach das Geld besser beim Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel angelegt, denn die Probleme mit Staus und Verkehrssicherheit werden durch Elektroautos/Hybride ja auch nicht behoben.

Hier müsste man einmal den Teufelskreis durchbrechen, also dass unattraktive Verbindungen die Leute dazu treibt, mit dem eigenen Auto zu fahren. Und damit werden die Öffis noch weniger genützt und die Verbindungen weiter ausgedünnt.

Ich kann mich an frühere Reisen nach Südamerika erinnern (vor ca. 20 Jahren, als es noch keine "Flugscham" gab ;) ). Dort konnten sich nur wenige Menschen ein Auto leisten, dafür konnte man in Minutenabständen mit Bussen / Minibussen fast überall hinfahren. Oftmals natürlich am Sitz neben einer Bäuerin mit ein paar Hühnern. Und bei uns argumentieren schon viele Autofahrer, dass man es in der U-Bahn im Sommer wegen verschwitzter Mitreisender nicht aushält *ähm*

Grüße
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Re: Diskussion zum Klimawandel

#615 Beitrag von marcus_wien » Freitag 3. Januar 2020, 15:44

Der mögliche Krieg im. Nahen Osten und die möglichen bomben und Brände der erdölfelder so ein Krieg dort nun kommt... Wird neben allem Leid die co2 bilanz deutlich durcheinanderwirbeln...

Besser es würden aber Millionen für Frieden auf die Straßen gehen...
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Re: Diskussion zum Klimawandel

#616 Beitrag von SteHo » Samstag 4. Januar 2020, 10:35

Australien brennt, der Regierungschef scheint in den Krisenregionen mittlerweile unerwuenscht: https://orf.at/stories/3149663/
Kein Wunder, wenn man die Kohlenindustrie foerdert, den Klimawandel quasi leugnet und Frauen dazu zwingt seine Hand zu schuetteln und waehrend des Feuers einfach mal nach Hawaii auf Urlaub fliegt (!). Die Klimakrise ist auch in hochentwickelten Industrielaendern angekommen, und wird noch so manches Machtpolitisches System ins Wanken bringen.
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Re: Diskussion zum Klimawandel

#617 Beitrag von chris188 » Samstag 4. Januar 2020, 10:37

Australien zeigt uns, wo es bei uns in Europa heuer lang gehen könnte.
Ich tippe auf einen brutal heißen Sommer.
Die LF Modelle zeigen es auch recht deutlich.
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Re: Diskussion zum Klimawandel

#618 Beitrag von hochalm » Samstag 4. Januar 2020, 12:03

SteHo hat geschrieben:
Samstag 4. Januar 2020, 10:35
Australien brennt, der Regierungschef scheint in den Krisenregionen mittlerweile unerwuenscht: https://orf.at/stories/3149663/
Kein Wunder, wenn man die Kohlenindustrie foerdert, den Klimawandel quasi leugnet und Frauen dazu zwingt seine Hand zu schuetteln und waehrend des Feuers einfach mal nach Hawaii auf Urlaub fliegt (!). Die Klimakrise ist auch in hochentwickelten Industrielaendern angekommen, und wird noch so manches Machtpolitisches System ins Wanken bringen.
Die aktuelle australische Regierung wurde erst vor einem halben Jahr bestätigt, zu dieser Zeit war die aktuelle Entwicklung bereits klar absehbar.
Weltweit werden immer noch Klimawandel-Leugner und Verharmloser gewählt - ganz aktuell zb ja auch wieder in UK. Das funktioniert natürlich nur mehr weil vielen Menschen die Dramatik der Situation nicht klar ist. Man wird sehen, ob die Situation in Australien zum Wendepunkt wird.
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Re: Diskussion zum Klimawandel

#619 Beitrag von chris188 » Samstag 4. Januar 2020, 12:08

Wird sie nicht. Sobald der Regen kommt, ist Australien aus den Schlagzeilen und alles ist schnell vergessen bei den "Otto Normalbürger".
In Australien sicher nicht aber das juckt dann die Welt nicht mehr. :(
Erst dann wieder, wenn Europa zu brennen beginnt und das wird passieren.
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Re: Diskussion zum Klimawandel

#620 Beitrag von hochalm » Samstag 4. Januar 2020, 12:11

chris188 hat geschrieben:
Samstag 4. Januar 2020, 10:37
Australien zeigt uns, wo es bei uns in Europa heuer lang gehen könnte.
Ich tippe auf einen brutal heißen Sommer.
Die LF Modelle zeigen es auch recht deutlich.
Die Wahrscheinlichkeit für einen zu heißen Sommer liegt mittlerweile angesichts der Gesamtlage einfach bei sowas wie 99%.
Die Frage ist nicht mehr ob zu-heiß sondern nur mehr wieviel-zu-heiß.
Welche LF-Modelle meinst du konkret?
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Re: Diskussion zum Klimawandel

#621 Beitrag von Chachapoya » Samstag 4. Januar 2020, 12:11

Ja, aber was wird in Australien passieren? Mehr Geld für Löschflugzeuge, bessere Brandschutzmaßnahmen etc. Aber ob am Kohleabbau sich etwas ändern wird? Da würde man ja auf erhebliche Einnahmen durch den Export verzichten müssen und auf die weltweite Gesamt-CO2-Bilanz hätte das "nur" ein paar Prozent Auswirkungen (das typische Argument, wie man es bei uns ja genauso antrifft - "auf uns kommt es ja nicht an").

Dabei - wenn man in Wikipedia liest, dass in Australien 77% (!) des Stroms mit Kohlekraftwerken erzeugt wird, dann kommt ohnehin das Grausen. Welches Land sonst wäre so gut prädestiniert für die Solarstromerzeugung?

Aber vielleicht hilft doch ein - zynisch gesagt - "heilsamer" Schock wie jetzt gerade, um ein Umdenken zu erreichen. Oder das Thema ist ohnehin wieder vergessen, sobald die Brände erloschen sind?

Grüße
Gerald

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Re: Diskussion zum Klimawandel

#622 Beitrag von chris188 » Samstag 4. Januar 2020, 12:15

hochalm hat geschrieben:
Samstag 4. Januar 2020, 12:11
chris188 hat geschrieben:
Samstag 4. Januar 2020, 10:37
Australien zeigt uns, wo es bei uns in Europa heuer lang gehen könnte.
Ich tippe auf einen brutal heißen Sommer.
Die LF Modelle zeigen es auch recht deutlich.
Die Wahrscheinlichkeit für einen zu heißen Sommer liegt mittlerweile angesichts der Gesamtlage einfach bei sowas wie 99%.
Die Frage ist nicht mehr ob zu-heiß sondern nur mehr wieviel-zu-heiß.
Welche LF-Modelle meinst du konkret?
Schau mal hier:
https://origin.cpc.ncep.noaa.gov/produc ... e3Mon.html
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Re: Diskussion zum Klimawandel

#623 Beitrag von Matthias » Samstag 4. Januar 2020, 16:02

Chachapoya hat geschrieben:
Samstag 4. Januar 2020, 12:11
Aber vielleicht hilft doch ein - zynisch gesagt - "heilsamer" Schock wie jetzt gerade, um ein Umdenken zu erreichen. Oder das Thema ist ohnehin wieder vergessen, sobald die Brände erloschen sind?
^^ 2 Wochen danach schreibt niemand mehr drüber, nochmal 2 Wochen später ist es nicht mehr im Gespräch und 2 Monate danach vergessen.
So wie immer und überall.
lg,
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Re: Diskussion zum Klimawandel

#624 Beitrag von chris188 » Samstag 4. Januar 2020, 16:45

Ja Matthias, so sehe ich das leider auch. *roll*
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Re: Diskussion zum Klimawandel

#625 Beitrag von SteHo » Dienstag 7. Januar 2020, 09:33

Matthias hat geschrieben:
Samstag 4. Januar 2020, 16:02
Chachapoya hat geschrieben:
Samstag 4. Januar 2020, 12:11
Aber vielleicht hilft doch ein - zynisch gesagt - "heilsamer" Schock wie jetzt gerade, um ein Umdenken zu erreichen. Oder das Thema ist ohnehin wieder vergessen, sobald die Brände erloschen sind?
^^ 2 Wochen danach schreibt niemand mehr drüber, nochmal 2 Wochen später ist es nicht mehr im Gespräch und 2 Monate danach vergessen.
So wie immer und überall.
Weltweit gehen die Leute mittlerweile jede Woche auf die Straße, teilweise Millionen von Menschen. Ein Einzelevent würde wieder vergessen werden, die Häufung und dauernde Berichterstattung brennt sich aber in die Köpfe der Leute ein. Vielleicht vergessen die Leute die Feuer in Australien wieder, aber bis die gelöscht sind steht schon der nächste Hitzesommer auf der Nordhalbkugel vor der Tür.
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