Wetterwiese 2020

Diskussionen rund um Kurz- & Mittelfristprognosen und Wetterentwicklungen
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Elena
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Dienstag 11. Februar 2020, 18:11

Ich denke es schreibt jeder einfach mehr über sein Bundesland weil er in diesem eben wohnt.

Ich schaue auch Wetterkarten, aber ich kann auch nicht für ganz Österreich und Umgebung schauen.
Diese Zeit habe ich nicht. Bin froh mal für Wien und Umgebung die Lage gut einschätzen zu können
LG Elli Wien Ottakring.
Wie misst man städtisch genormt? Kaum möglich.
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der_o
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Dienstag 11. Februar 2020, 18:54

Wenn er die 8 Worte nach dem Komma auslässt und mit Windspitzen fortfährt, gibts keine Missverständnisse und niemand regt sich auf. Ich konnte nur nicht begreifen, wie man am Sonntag, wo es in D schon den ganzen Tag drüber und drunter ging, so relativierend schreibt. Ist ja durchaus legitim, zu seinem Wohnort bzw. diesbezüglichen Prognosen Fragen in den Raum zu stellen, nur halt ohne andere unnötige Aussagen.

Außerdem kann man - unabhängig vom persönlichen Wohnort - gerade heutzutage schon sehr schnell und einfach einen Überblick bekommen, was auch außerhalb eines Radius von 50 km so los ist. Selbst wenn man nicht den ganzen Tag im Netz unterwegs ist, schon der Blick auf die Warnungen der ZAMG, ein paar Minuten Radio oder von mir aus Teletext reichen durchaus, um einen größeren Überblick zu erhalten. Ich persönlich habe Familie und Freunde breit gestreut, da schaut man halt ein paar Augenblicke länger nach, was sich so ankündigt. Seis drum, was raus musste, musste raus.
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Elena
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Dienstag 11. Februar 2020, 19:08

Du hast schon recht

Die 8 Worte nach dem "," sind nicht in Ordnung

Die allgemeinen Medien , kann aber sowieso jeder lesen.
Auch die betroffenen.
Karten interpretieren und so weiter ist vielleicht nicht jedermanns Sache.

Ich glaube hier bei Skywarn versucht man halt mehr auf genauere Details einzugehen, als das was für die breite Masse zugänglich ist.
LG Elli Wien Ottakring.
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wienerin
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Donnerstag 13. Februar 2020, 06:38

Extreme Trockenheit im Süden und Südosten Österreichs im bisherigen Jahr, sogar 0% Niederschlag bei einzelnen Stationen sind dabei!
https://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/kli ... 2020&ref=3
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hochalm
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Donnerstag 13. Februar 2020, 14:24

Die erste Februarhälfte ist temp-mäßig in vielen Niederungen dort wo der Jänner im Bergland war: 5° zu warm, rekordverdächtig

am Beispiel Wien, Eisenstadt, Linz, Bregenz
https://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/kli ... 2-20&ref=3
https://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/kli ... 2-20&ref=3

dabei steht die nächste "Hitzewelle" erst bevor, die am kommenden MO ihren vorläufigen Höhepunkt haben wird mit fast 20° über Durchschnitt in 850 im O
https://wetterzentrale.de/en/show_diagr ... id=ENS&bw=

bleibt zu hoffen dass die Sommermonate das Modell nicht kopieren
We are in the midst of abrupt, irreversible climate change, and in the midst of the sixth mass extinction. If you are not terrified, this might simply be because you are not paying attention.
timberjack1
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Freitag 14. Februar 2020, 08:25

wienerin hat geschrieben:
Donnerstag 13. Februar 2020, 06:38
Extreme Trockenheit im Süden und Südosten Österreichs im bisherigen Jahr, sogar 0% Niederschlag bei einzelnen Stationen sind dabei!
https://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/kli ... 2020&ref=3
Und wenn man die Modelle anschaut ist auch bis Ende Februar kein NS in Sicht.
Ich hoffe das kommt dann nicht im Frühjahr auf einmal...
rudolf
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Freitag 14. Februar 2020, 09:23

Die nächste Gefahr ist der Frost der im Frühjahr sicher kommt. Es treibt ja jetzt aufgrund der hohen Temperaturen stark aus.
Standort: Sierning bei Steyr/O.Ö. , Seehöhe: 330 m
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Web: http://www.wetter-hausruckviertel.at" onclick="window.open(this.href);return false;
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SteHo
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Freitag 14. Februar 2020, 11:39

rudolf hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 09:23
Die nächste Gefahr ist der Frost der im Frühjahr sicher kommt. Es treibt ja jetzt aufgrund der hohen Temperaturen stark aus.
Ja durchaus denkbar. Die Arktis ist ja halbwegs "kuehl" unterwegs heuer weil der Polarwirbel so persistent ist, dadurch is Mittel- und Nordeuropa extra warm diesen Winter, selbst in Oslo sieht man schon Schneegloeckchen etc. Frueher oder spaeter bricht der Polarwirbel aber auf, und dann wirds spannend wo die kalten Luftmassen nach Sueden ausbrechen.
Polar- und Klimaforscher.

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hochalm
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Freitag 14. Februar 2020, 13:08

SteHo hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 11:39
rudolf hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 09:23
Die nächste Gefahr ist der Frost der im Frühjahr sicher kommt. Es treibt ja jetzt aufgrund der hohen Temperaturen stark aus.
Ja durchaus denkbar. Die Arktis ist ja halbwegs "kuehl" unterwegs heuer weil der Polarwirbel so persistent ist, dadurch is Mittel- und Nordeuropa extra warm diesen Winter, selbst in Oslo sieht man schon Schneegloeckchen etc. Frueher oder spaeter bricht der Polarwirbel aber auf, und dann wirds spannend wo die kalten Luftmassen nach Sueden ausbrechen.
In diesem Zusammenhang gibt es ja überhaupt Untersuchungen (Formayer et al), dass sich der Beginn typischer Phänomene wie Apfelblüte, Wein etc immer früher ins Jahr verlagert, das Auftreten von Spätfrösten aber nicht im selben Tempo. Anders ausgedrückt wird die Gefahr von Spätfrösten für frostempfindliche Kulturen immer größer, zumindest statistisch. Denkt man das als Zeitreihe in die Zukunft projiziert, kann man einige Kulturen in 20 Jahren großflächig abschreiben.
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Chachapoya
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Freitag 14. Februar 2020, 13:44

Denkt man das als Zeitreihe in die Zukunft projiziert, kann man einige Kulturen in 20 Jahren großflächig abschreiben.
ja, und die Kulturen, die mit den Spätfrösten keine Probleme haben, könnten aber solche mit Schädlingen bekommen, die bei den milden Wintern jetzt bei uns überleben können. Absolute Tiefsttemperatur bei uns in diesem "Winter" war gerade -6,9°C - Oleander & Co waren keinen Tag drinnen.

Grüße
Gerald
wienerin
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Freitag 14. Februar 2020, 14:08

timberjack1 hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 08:25
wienerin hat geschrieben:
Donnerstag 13. Februar 2020, 06:38
Extreme Trockenheit im Süden und Südosten Österreichs im bisherigen Jahr, sogar 0% Niederschlag bei einzelnen Stationen sind dabei!
https://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/kli ... 2020&ref=3
Und wenn man die Modelle anschaut ist auch bis Ende Februar kein NS in Sicht.
Ich hoffe das kommt dann nicht im Frühjahr auf einmal...
Ja, es ist echt ein Gfrett derzeit, ohne Adriatiefs scheint vorerst bei euch in der Gegend nichts zu holen in Sachen Niederschlag.
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wienerin
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Freitag 14. Februar 2020, 14:09

Chachapoya hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 13:44
Denkt man das als Zeitreihe in die Zukunft projiziert, kann man einige Kulturen in 20 Jahren großflächig abschreiben.
ja, und die Kulturen, die mit den Spätfrösten keine Probleme haben, könnten aber solche mit Schädlingen bekommen, die bei den milden Wintern jetzt bei uns überleben können. Absolute Tiefsttemperatur bei uns in diesem "Winter" war gerade -6,9°C - Oleander & Co waren keinen Tag drinnen.

Grüße
Gerald
Hm, interessant, der Oleander überlebt -6,9°C, ich dachte immer die Grenze wären einige Nächte um -5°C. *grübel*
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Chachapoya
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Freitag 14. Februar 2020, 14:16

wienerin hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 14:09
Chachapoya hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 13:44
Denkt man das als Zeitreihe in die Zukunft projiziert, kann man einige Kulturen in 20 Jahren großflächig abschreiben.
ja, und die Kulturen, die mit den Spätfrösten keine Probleme haben, könnten aber solche mit Schädlingen bekommen, die bei den milden Wintern jetzt bei uns überleben können. Absolute Tiefsttemperatur bei uns in diesem "Winter" war gerade -6,9°C - Oleander & Co waren keinen Tag drinnen.

Grüße
Gerald
Hm, interessant, der Oleander überlebt -6,9°C, ich dachte immer die Grenze wären einige Nächte um -5°C. *grübel*
Da gibt es unterschiedliche Angaben. Meiner Ansicht nach ist eine einzige Zahl als Minimum aber ohnehin nicht sinnvoll, da es ja einen Unterschied macht, ob der Oleander in den frühen Morgenstunden kurz bei -7°C steht (wie dieses Jahr) oder in einer wochenlangen Inversionswetterlage ständig diese Temperatur aushalten muss.

Grüße
Gerald
wienerin
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Freitag 14. Februar 2020, 14:39

Chachapoya hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 14:16
wienerin hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 14:09
Chachapoya hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 13:44
Denkt man das als Zeitreihe in die Zukunft projiziert, kann man einige Kulturen in 20 Jahren großflächig abschreiben.
ja, und die Kulturen, die mit den Spätfrösten keine Probleme haben, könnten aber solche mit Schädlingen bekommen, die bei den milden Wintern jetzt bei uns überleben können. Absolute Tiefsttemperatur bei uns in diesem "Winter" war gerade -6,9°C - Oleander & Co waren keinen Tag drinnen.

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Hm, interessant, der Oleander überlebt -6,9°C, ich dachte immer die Grenze wären einige Nächte um -5°C. *grübel*
Da gibt es unterschiedliche Angaben. Meiner Ansicht nach ist eine einzige Zahl als Minimum aber ohnehin nicht sinnvoll, da es ja einen Unterschied macht, ob der Oleander in den frühen Morgenstunden kurz bei -7°C steht (wie dieses Jahr) oder in einer wochenlangen Inversionswetterlage ständig diese Temperatur aushalten muss.

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Okay, wieder was gelernt. Wir haben bisher die frostempfindlichen Pflanzen immer reingestellt, wahrscheinlich war das diesen Winter wohl nicht notwendig, zumal es ja so gut wie nie unter -5°C in der Nacht bei uns abgekühlt hat.

Apropos Anomalien - die Antarktis verzeichnet Temperaturrekorde am laufenden Band:
https://orf.at/stories/3154346/
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rudolf
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Freitag 14. Februar 2020, 15:14

meine Oleander habe ich schon den zweiten Winter draußen unter der überdachten Terrasse eingewickelt mit Flies. Sogar im Vorjahr - 11 Grad
überstanden. Heuer war das Minimum -7,2°C.
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sugarless
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Freitag 14. Februar 2020, 22:35

SteHo hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 11:39
rudolf hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 09:23
Die nächste Gefahr ist der Frost der im Frühjahr sicher kommt. Es treibt ja jetzt aufgrund der hohen Temperaturen stark aus.
Ja durchaus denkbar. Die Arktis ist ja halbwegs "kuehl" unterwegs heuer weil der Polarwirbel so persistent ist, dadurch is Mittel- und Nordeuropa extra warm diesen Winter, selbst in Oslo sieht man schon Schneegloeckchen etc. Frueher oder spaeter bricht der Polarwirbel aber auf, und dann wirds spannend wo die kalten Luftmassen nach Sueden ausbrechen.
ja die ältere Generation spricht schon seit Weihnachten von einem eklatantem Wintereinbruch,("Da kommt schon nach was") der aber in diesem Jahr im Süden nicht mehr kommt, ganz einfach weil wir es nicht wahr haben wollen, dass es das in gewissen Breiten nicht mehr geben wird
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Elena
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Freitag 14. Februar 2020, 23:49

Was auch immer noch kommen wird, es ist wohl nicht von längerer Dauer.
Der Hochwinter ist vorüber.
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Dragonborn
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Montag 17. Februar 2020, 10:48

Laut GFS kommt es Anfang März zu starken Tiefs, die auch im Süden NS bringen werden. Die Trockenheit macht unseren Wäldern zu schaffen.

Link: https://www.wetterzentrale.de/de/topkar ... =24#mapref

Es ist das selbe Muster wie im Vorjahr, Jänner, Februar (vielleicht auch März, hoffentlich nicht) zu trocken. Ginge man nach diesen Muster, würden April und Mai zu feucht ausfallen und darauf ein Hitzesommer folgen.
Lg Dragonborn!
Stay tuned!
chris-kapfenberg
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Montag 17. Februar 2020, 18:51

Im Gebirge gibt es jetzt schon einen "Hitzesommer".

Grade in orf.at gelesen:

Bild

20.0° um 2 Uhr früh am Hochwechsel in 1743m. Der Poster war völlig perplex. Außerdem neue Rekorde am Sonnblick, Schöckl, Rax.

Und ehrlich gesagt, es ist wirklich abartig.

L.G., chris-kapfenberg
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hochalm
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Montag 17. Februar 2020, 19:39

abartig? just the outcome of 420ppm CO2...
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cobra39
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Dienstag 18. Februar 2020, 11:34

Der Hochwinter ist vorbei, Kältewelle nicht mehr in Sicht!
Tmin war -8 Grad, die wohl auch nicht mehr unterboten werden!
Freuen wir uns auf den Frühling. *ja*
LG Helmut

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Felixdorf bei Wr. Neustadt/NÖ-Süd
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SteHo
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Dienstag 18. Februar 2020, 11:51

chris-kapfenberg hat geschrieben:
Montag 17. Februar 2020, 18:51
Im Gebirge gibt es jetzt schon einen "Hitzesommer".

Grade in orf.at gelesen:

Bild

20.0° um 2 Uhr früh am Hochwechsel in 1743m. Der Poster war völlig perplex. Außerdem neue Rekorde am Sonnblick, Schöckl, Rax.

Und ehrlich gesagt, es ist wirklich abartig.

L.G., chris-kapfenberg
Ich habe es auch auf Twitter bei dem Post dazugeschrieben, die 20 Grad am Hochwechsel sind sehr ws ein Messfehler und bei den 850ern extrem unwahrscheinlich. Umliegende Stationen bei selber Hoehe waren alle um 4-6 Grad kuehler, und dass es nur am Hochwechsel auf einmal bis 4000 m durchmischen sollte ist gaenzlich unwahrscheinlich.

ABER: Die Nacht war trotzdem extrem warm, im Sommer waere das ein astreiner Hitzetag. Also eine hochsommerliche Luftmasse im Winter.
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Dienstag 18. Februar 2020, 13:54

SteHo hat geschrieben:
Dienstag 18. Februar 2020, 11:51
chris-kapfenberg hat geschrieben:
Montag 17. Februar 2020, 18:51
Im Gebirge gibt es jetzt schon einen "Hitzesommer".

Grade in orf.at gelesen:

Bild

20.0° um 2 Uhr früh am Hochwechsel in 1743m. Der Poster war völlig perplex. Außerdem neue Rekorde am Sonnblick, Schöckl, Rax.

Und ehrlich gesagt, es ist wirklich abartig.

L.G., chris-kapfenberg
Ich habe es auch auf Twitter bei dem Post dazugeschrieben, die 20 Grad am Hochwechsel sind sehr ws ein Messfehler und bei den 850ern extrem unwahrscheinlich. Umliegende Stationen bei selber Hoehe waren alle um 4-6 Grad kuehler, und dass es nur am Hochwechsel auf einmal bis 4000 m durchmischen sollte ist gaenzlich unwahrscheinlich.

ABER: Die Nacht war trotzdem extrem warm, im Sommer waere das ein astreiner Hitzetag. Also eine hochsommerliche Luftmasse im Winter.
ja, der überzeugung bin ich auch. und eigentlich ist es auch ziemlich offensichtlich... sollte man meinen ;)
- Mauerbach (Wienerwald, Bez. PL), 345 m
- Oberedlitz an der Thaya (nördl. Waldviertel, Bezirk WT), 485 m

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Elena
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Dienstag 18. Februar 2020, 20:45

Erscheint mir auch zu hoch die Temperatur am Hochwechsel.
Allerdings ein Messfehler der doch über so viele Stunden besteht ist etwas merkwürdig
LG Elli Wien Ottakring.
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Herfried
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Dienstag 18. Februar 2020, 23:40

Naja, extreme Wärme gabs ja mit Nullgradgrenze in 3500 m. Und mit Strammer Westströmubg Föhnwelken. Bei guter Lage kann das schon ausreichend durchmischen...

Das waren auch die einzelnen ENS Läufe die den Peak bus nahe 20 Grad in der 850er hoben... (die sahen dan breiteren Föhndurchbruch)
Schöne Grüße aus Mühldorf bei und 100 m über Feldbach, Herfried Spät-Schneefrosch 2011
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