Trockenheit Frühjahr 2020

Diskussionen rund um Kurz- & Mittelfristprognosen und Wetterentwicklungen
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Pete
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Dienstag 26. Mai 2020, 12:57

Bitter ist, wenn schon mal eine derart seltene unbeständige Wetterlage wie gestern und heute im Nordosten aktiv ist, und man dennoch im Trockenen sitzt, auf jeden Tropfen wartet, aber keiner kommt.
Gestern und heute Vormittag ist alles östlich/nordöstlich vorbei gezogen (mit einer kurzen Ausnahme, die aber kaum nennenswerten NS brachte) und jetzt zieht der Starkregen seit über 1 Stunde etwa 10 km zu weit westlich durch, bei mir scheint die Sonne.

Auch nachkommend alles zu weit westlich und östlich, ich sitz in der schauerfreien Zone in der Mitte *flop*
Liebe Grüße
Peter
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oliver_vienna
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Dienstag 26. Mai 2020, 13:36

Mir ist auch schon aufgefallen, dass es an der March oft trocken bleibt
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hhkes
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Dienstag 26. Mai 2020, 23:47

TAWES Graz-Univ.:
Jänner: 2 mm
Feber: 8 mm
März: 20 mm
Im April hat sich die Situation etwas gebessert, es gab immerhin 43 mm (82% der Mittelwerts 1981-2010).
Auch der Mai ist bisher zu trocken (aktuell etwa 50% des Mittelwerts 1981-2010).
LG, Harald
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Dragonborn
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Mittwoch 27. Mai 2020, 11:29

hhkes hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 23:47
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Jänner: 2 mm
Feber: 8 mm
März: 20 mm
Im April hat sich die Situation etwas gebessert, es gab immerhin 43 mm (82% der Mittelwerts 1981-2010).
Auch der Mai ist bisher zu trocken (aktuell etwa 50% des Mittelwerts 1981-2010).
LG, Harald

Und da wäre ja auch noch das NS-Defizit vom Vorjahr....
Allgemein können wir aber sagen: Der Klimawandel schlägt mit voller Wucht zu! Vor allem im ersten Halbjahr werden die Niederschläge abzunehmen, während sie im Herbst eher zunehmen (Siehe Herbst 2019, der nasser war als der Sommer!!)
Lg Dragonborn!
Stay tuned!
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hhkes
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Donnerstag 28. Mai 2020, 00:26

Dragonborn hat geschrieben:
Mittwoch 27. Mai 2020, 11:29
hhkes hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 23:47
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März: 20 mm
Im April hat sich die Situation etwas gebessert, es gab immerhin 43 mm (82% der Mittelwerts 1981-2010).
Auch der Mai ist bisher zu trocken (aktuell etwa 50% des Mittelwerts 1981-2010).
LG, Harald

Und da wäre ja auch noch das NS-Defizit vom Vorjahr....
Allgemein können wir aber sagen: Der Klimawandel schlägt mit voller Wucht zu! Vor allem im ersten Halbjahr werden die Niederschläge abzunehmen, während sie im Herbst eher zunehmen (Siehe Herbst 2019, der nasser war als der Sommer!!)
Die überdurchschnittliche NS-Menge des Herbst 2019 ist lediglich auf den November (mit einer mehr als doppelt so hohen NS-Menge als im Mittel 1981-2010) zurückzuführen, September und Oktober (in letzterem Monat gab's nur etwas mehr als ein Drittel der mittleren NS-Menge 1981-2010) waren auch auf der trockenen Seite.
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hochalm
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Donnerstag 28. Mai 2020, 00:49

Dragonborn hat geschrieben:
Mittwoch 27. Mai 2020, 11:29
Und da wäre ja auch noch das NS-Defizit vom Vorjahr....
Allgemein können wir aber sagen: Der Klimawandel schlägt mit voller Wucht zu! Vor allem im ersten Halbjahr werden die Niederschläge abzunehmen, während sie im Herbst eher zunehmen (Siehe Herbst 2019, der nasser war als der Sommer!!)
Der Haupttreiber für die Klimawandel-bedingte Dürre seit 2018, die sich immer mehr manifestiert, sind nicht mal die geringeren Niederschläge sondern die höhere Temperatur. Seit 2014, aber insb seit 2018 haben die Jahres-Mittel-Temps nochmal einen Sprung nach oben gemacht, wir sind mittlerweile in AT bei ca 2.5° angelangt. Die Karten der ZAMG haben für solche Abweichungen noch gar keine Farben, das ist dunkler als dunkelrot. Um das zu kompensieren müssten die Niederschlagsmengen erheblich steigen

Bild
We are in the midst of abrupt, irreversible climate change, and in the midst of the sixth mass extinction. If you are not terrified, this might simply be because you are not paying attention.
Dragonborn
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Freitag 29. Mai 2020, 11:18

Die WMO warnt vor einem katastrophalen Dürresommer! Das wäre bei uns im Südosten der zweite bzw im Norden und Osten der dritte in Folge.

Dann wäre ein Ausgleich des Niederschlagdefizits eigentlich praktisch unmöglich, und hätte wiederum katastrophale Folgen für die Landwirtschaft und Natur *flop*

Die Anzeichen sind ja schon da, es ist ja fast schon das selbe Wettermuster wie im Jahre 2003! Aber es gibt Hoffnung: Gfs und NOAA sehen für die nächsten Wochen stärkere Niederschlagssignale, welche die Trockenheit etwas einbremsen können.
Lg Dragonborn!
Stay tuned!
chris-kapfenberg
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Freitag 29. Mai 2020, 21:25

Dragonborn hat geschrieben:
Freitag 29. Mai 2020, 11:18


Die Anzeichen sind ja schon da, es ist ja fast schon das selbe Wettermuster wie im Jahre 2003!
...zu 2003 sehe ich schon Unterschiede. V.a. temperaturmäßig. Da gab`s schon ab Ende April bis Ende Juni fast durchgehend heiße Temperaturen. Hingegen ist`s heuer ab 20. April bis heute u. wahrscheinlich bis in die 2. Juni-Dekade (aus heutiger Sicht) fast normaltemperiert.

Natürlich können die 2. Sommermonate Juli u. August extrem werden, aber das wäre dann nicht so lange wie damals....

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Feli
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Samstag 30. Mai 2020, 07:56

war mal neugierig und hab mir die werte für hier angeschaut - angelehnt an die statistischen daten von kremsmünster die wohl noch am besten hinkommen als vergleich:
Bild
liebe grüsse
(die) Feli
Bild
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Schneefrosch 2017
nadal
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Samstag 30. Mai 2020, 14:54

Dragonborn hat geschrieben:
Mittwoch 27. Mai 2020, 11:29
hhkes hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 23:47
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Im April hat sich die Situation etwas gebessert, es gab immerhin 43 mm (82% der Mittelwerts 1981-2010).
Auch der Mai ist bisher zu trocken (aktuell etwa 50% des Mittelwerts 1981-2010).
LG, Harald

Und da wäre ja auch noch das NS-Defizit vom Vorjahr....
Allgemein können wir aber sagen: Der Klimawandel schlägt mit voller Wucht zu! Vor allem im ersten Halbjahr werden die Niederschläge abzunehmen, während sie im Herbst eher zunehmen (Siehe Herbst 2019, der nasser war als der Sommer!!)
Hallo!

Man darf trotz allem nicht den Fehler machen Gegebenheiten einzelner Jahre zu verallgemeinern. Sieht man sich etwa für die Station Graz-Universität die letzten knapp 40 Jahre an, ist weder beim Jahresniederschlag noch bei den Niederschlagsmengen zwischen Mai und August ein klarer Trend zu erkennen, also auch keine Abnahme. (etwa am Beispiel des Julis, was ich am Rande meiner Diplomarbeit unter anderem untersucht habe).
Bild

Tatsächlich etwas zugenommen haben die Niederschläge aber im September.
Unabhängig von den Niederschlagsmengen am besagten Standort lässt sich jedoch eines feststellen: Die Charakteristik der Niederschläge (im Sommerhalbjahr) ändert sich, der Trend geht weg vom Landregen hin zu einem (noch) höheren Anteil konvektiver Niederschläge, als es speziell im Süden ohnehin schon in früheren Zeiten der Fall war. Davon dürften vor allem die Regionen betroffen sein, in denen Gewitter ohnehin häufig vorkommen, grob also die rand- bzw. inneralpinen Regionen und der Süden. Einen Trend zu trockeneren Sommern sehe ich dagegen eher in Gegenden, die allgemein gewitterarm und auf advektive (West-)Wetterlagen, welche infolge des zunehmend geringeren Temperaturgradienten zwischen den polaren Gebieten und den Tropen in geringerer Häufigkeit vorkommen, angewiesen sind. Bestes Beispiel dafür wohl: der oberösterreichische Zentralraum. Nicht aber etwa der Großraum Graz, einer der gewitterreichsten Gegenden des Landes.

Natürlich haben Gewitterniederschläge gewissermaßen eine andere Wirkung auf den Wasserhaushalt des Bodens, da kurze Wolkenbrüche das Wasser eher oberflächennah abfließen lassen als es langanhaltende Niederschläge bei kühlen Temperaturen machen. ABER: Gerade in /um die Alpen und im Süden sind neben punktuellen Starkregengewittern auch größere Cluster typisch, welche wiederum eher die Charakteristik eines starken Landregens besitzen. Das war zuletzt etwa in den Jahren 2016 und 2017 häufig der Fall.

Zusammengefasst vermute ich also, dass die Niederschlagsmengen im Sommer dort abnehmen, wo Gewitter selten sind. In gewitterreicheren Gegenden ist aber möglicherweise sogar das Gegenteil der Fall. Ich beobachte etwa in meiner Gegend eher eine Tendenz zu höheren Niederschlagsmengen im Sommer, besonders nass waren dabei die gewitterreichen Sommer 2009, 2012 und 2017. Ungeachtet dessen wird es aber einzelne Jahre geben, in denen Gewitter generell selten sind bzw. nur lokal in Form punktueller Wärmegewitter auftreten. Dann wird Dürre auch in sonst gewittergesegneten Gebieten zum Thema, aufgrund des stetig zunehmenden Temperaturniveaus dann auch in einem massiveren Ausmaß als es früher in trockenen Sommern der Fall war. 2003, 2013 und 2019 könnten hier als Vorgeschmack dienen.

Dennoch: Einen Trend zu trockeneren Sommern (bzw. zu genereller Trockenheit) sehe ich zumindest in den gewitterreichen Regionen, also etwa in Graz, nicht. Das trockene Zeitfenster dort seit (mit Unterbrechungen) eineinhalb Jahren ist sicher zu kurz, um hier als Basis für die Zukunft zu dienen.
Freundliche Grüße, Daniel

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FEUERFROSCH 2014 & 2016
wittmann
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Montag 1. Juni 2020, 13:27

Auch bei uns im nördlichen/nordöstlichen Weinviertel ist kein Trend zu niederschlagsärmeren Jahren festzustellen. Der Durchschnitt liegt bei uns bei 630mm, ab 2010 gab es sogar viele überdurchnittliche Jahre: 2010 942mm, und dann weiters 562, 623, 764, 798, 475, 683, 620, 601 und im Vorjahr 674mm. Den meisten Niederschlag gibt es von Mai bis September (Gewittersaison) mit einem Schnitt von etwa 70mm, sonst oft nur die Hälfte. Heuer ist vor allem die 2. Maihälfte recht feucht gewesen, in der letzten Woche hatten wir sogar 36mm. Insgesamt war der Mai daher mit 79mm endlich mal wieder ein Monat mit überdurchschnittlichem Niederschlag, im laufenden Jahr mit 183mm haben wir aber noch ein Defizit von 20%. Für die erste Junihälfte schaut es aber auch gut aus, ab Mittwoch geht es ja mit dem Niederschlag schon wieder los.
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ManuelW4
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Mittwoch 3. Juni 2020, 15:56

wittmann hat geschrieben:
Montag 1. Juni 2020, 13:27
Auch bei uns im nördlichen/nordöstlichen Weinviertel ist kein Trend zu niederschlagsärmeren Jahren festzustellen. Der Durchschnitt liegt bei uns bei 630mm, ab 2010 gab es sogar viele überdurchnittliche Jahre: 2010 942mm, und dann weiters 562, 623, 764, 798, 475, 683, 620, 601 und im Vorjahr 674mm. Den meisten Niederschlag gibt es von Mai bis September (Gewittersaison) mit einem Schnitt von etwa 70mm, sonst oft nur die Hälfte. Heuer ist vor allem die 2. Maihälfte recht feucht gewesen, in der letzten Woche hatten wir sogar 36mm. Insgesamt war der Mai daher mit 79mm endlich mal wieder ein Monat mit überdurchschnittlichem Niederschlag, im laufenden Jahr mit 183mm haben wir aber noch ein Defizit von 20%. Für die erste Junihälfte schaut es aber auch gut aus, ab Mittwoch geht es ja mit dem Niederschlag schon wieder los.
glaubst du dir deine niederschlagsmengen eigentlich selbst? :) im vgl zur hydrographischen station in drasenhofen beispielsweise sind deine jahresniederschlagsmengen jedenfalls immer signifikant erhöht, hier die gegenüberstellung:

2010: 942 / 647 (!)
2011: 562 / 393
2012: 623 / 406
2013: 764 / 524
2014: 798 / 627
2015: 475 / 315
2016: 683 / 468
2017: 620 / 610 (offensichtlicher Falschwert)
2018: 601 / 572
2019: 674 / 521

https://www.noel.gv.at/wasserstand/#/de ... hlag/Jahr2

was sagt die weinviertler meteorologie-und klimatologie-koryphäe namens "katelbach" dazu? :)
Zuletzt geändert von ManuelW4 am Mittwoch 3. Juni 2020, 17:34, insgesamt 1-mal geändert.
- Mauerbach (Wienerwald, Bez. PL), 345 m
- Oberedlitz an der Thaya (nördl. Waldviertel, Bezirk WT), 485 m

>>http://www.wetter-waldviertel.at
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Markus
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Mittwoch 3. Juni 2020, 17:16

Markus hat geschrieben:
Sonntag 24. Mai 2020, 17:43
Bei mir im Bezirk Mattersburg waren es rund 20 mm und der erste ergiebige Niederschlag seit Mitte Februar. Das brachte eine kurzfristige Linderung der Trockenheit, aber für den Wald wären jetzt ein paar zu nasse Monate wichtig, um die Trockenheit wirklich auszugleichen.
Im Mittel- und Südburgenland waren es gestern stellenweise unter 5 mm, dort geht die Trockenheit weiter. Die Schauer in den nächsten Tagen werden hier wohl nicht viel Niederschlag bringen, und weitere ergiebige Niederschläge sind auch in der Mittelfrist nicht zu sehen.
LG!
Markus

p.s. das Höhentief über Osteuropa könnte allerdings noch spannend werden (https://www.dwd.de/DE/fachnutzer/hobbym ... ?nn=499004)
Seit dem 23.5. sind es nun immerhin 70 mm geworden, damit ist die Trockenheit vorerst mal gebannt; und es sollte in den nächsten Tagen auch noch einiges dazu kommen. Ich bin gespannt, wie der Sommer wird...
Burgenland - Bezirk Mattersburg - 7212 Forchtenstein
katelbach
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Mittwoch 3. Juni 2020, 19:51

ManuelW4 hat geschrieben:
Mittwoch 3. Juni 2020, 15:56

glaubst du dir deine niederschlagsmengen eigentlich selbst? :) im vgl zur hydrographischen station in drasenhofen beispielsweise sind deine jahresniederschlagsmengen jedenfalls immer signifikant erhöht, hier die gegenüberstellung:

2010: 942 / 647 (!)
2011: 562 / 393
2012: 623 / 406
2013: 764 / 524
2014: 798 / 627
2015: 475 / 315
2016: 683 / 468
2017: 620 / 610 (offensichtlicher Falschwert)
2018: 601 / 572
2019: 674 / 521

https://www.noel.gv.at/wasserstand/#/de ... hlag/Jahr2

was sagt die weinviertler meteorologie-und klimatologie-koryphäe namens "katelbach" dazu? :)
Danke Dir für die Editierung des Beitrags, LOWW-Top"metorologe" und Waldviertler Klimalexikon MW4.
Die angegebenen Mengen ließen mich auch an der Repräsentativität des Standorts für das nördöstliche Weinviertel zweifeln und an die Existenz eines massiven, bislang unentdeckt gebliebenen Gebirges zwischen Poysbrunn und Drasenhofen glauben. Um neben der sehr nahe an Poysbrunn gelegenen hydrographischen Station in Drasenhofen auch eine TAWES, und zwar jene im ca. 17km entfernten Laa a.d. Thaya, ins Treffen zu führen, dort wurden 2018 und 2019 jeweils 456mm (-145mm) respektive 511mm (-163mm) gemessen, also noch weniger als in Drasenhofen. Ähnlich in Mistelbach, dort waren es 535 bzw. 513mm.

942mm Jahresniederschlag wie im Jahre 2010 erschienen mir für das Weinviertel geradezu sensationell. An den im Mittel zweifelsohne humideren Wienerwaldausläufern südlich der Donau, genauer spezifiziert an der Hohen Warte, muss man bis ins Jahr 1941 zurückgehen, um einen höheren Jahresniederschlag zu finden (damals 988mm, im Jahr 2010 hingegen nur 840mm). Davon abgesehen käme man in der seit 1841 bestehenden Messreihe kein zweites Mal auf einen vergleichbaren Wert.
Wolkersdorf im Weinviertel, 174 Meter
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wittmann
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Donnerstag 4. Juni 2020, 00:21

Ich weiss, das die Niederschlagswerte von Poysbrunn weit höher sind als in den umliegenden Orten. Ich betreibe meine private Wetterstation in Poysbrunn seit 1982, vergleiche z.B. mit Bekannten aus Hausbrunn und Alt Höflein und da ist der Jahresniederschlag meist auch teils über 100mm weniger. Ich führe die Wetterdaten ganz gewissenhaft seit 1967 (vorher Hausbrunn), und da stimmt sicher jeder einzelne mm. Ausserdem kann es auch nicht sein, das vielleicht mein Regenmesser nicht richtig geht, weil ich ja mit vielen Freunden aus Poysbrunn vergleiche. Ich kann mir nur erklären, dass durch den Landmann (400m) und den Galgenberg (425m) in unmittelbarer Nähe der Regen ganz einfach nicht so schnell drüberzieht wie in den offenen Ebenen. Fällt mir oft auf, wenn ich mit Auto bei Regen unterwegs bin, wo es einige km vorher schon viel früher ins regnen aufgehört hat. Ganz speziell ist es in den früheren oft schneereicheren Wintern aufgefallen, wo wir viel mehr Schnee liegen hatten, und Bekannte es gar nicht glauben konnten, das ich in unserer Gegend so lange langlaufen konnte. Ihr könnt also wirklich ganz sicher sein, dass meine Werte nicht erfunden sind. Neben den Niederschlagswerten mache ich auch die Aufzeichnungen über Temperatur, Luftdruck, Windrichtung, Windgeschwindigkeit, Sonnenscheindauer usw., und da sind sicher keine Schätzungen dabei. Und ich werde mich doch bei meinen Statistiken nicht selbst anlügen.
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ManuelW4
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Freitag 5. Juni 2020, 10:44

deiner argumentation zufolge rühren die auffällig hohen niederschlagssummen also von den topographischen gegebenheiten rund um poysbrunn her (dass die von dir genannten erhebungen wsw-lich von poysbrunn und damit bei den im weinviertel vorherrschenden windregimen eher nicht günstig für "stau" liegen, sei mal dahingestellt). ich hab mir die daten für die tawes-station "leiser berge" (457m) angeschaut - wenns nach der topographie geht, sollten jene noch mehr niederschlag im jahr erwarten können (seehöhe, bessere ausrichtung). anbei die daten - jeder kann sich somit selbst ein bild machen :) (links: leiser berge, rechts: poysbrunn)

2010: 803 / 942
2011: 423 / 562
2012: 438 / 623
2013: 630 / 764
2014: 643 / 798
2015: 457 / 475
2016: 736 / 683
2017: 542 / 620
2018: 496 / 601
2019: 691 / 674

(quelle: https://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/kli ... n/jahrbuch)

bis auf 2 jahre, in denen die leiser berge minimal mehr niederschlag registriert haben, liegt poysbrunn also vorne, teils sogar sehr deutlich. chapeau! ich glaub, ich muss mir in chinesischer manier die poysbrunner topographie abschauen und rund um oberedlitz 1:1 nachbilden ;)
Zuletzt geändert von ManuelW4 am Freitag 5. Juni 2020, 15:58, insgesamt 1-mal geändert.
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SteHo
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Freitag 5. Juni 2020, 15:01

wittmann hat geschrieben:
Donnerstag 4. Juni 2020, 00:21
Ich weiss, das die Niederschlagswerte von Poysbrunn weit höher sind als in den umliegenden Orten. Ich betreibe meine private Wetterstation in Poysbrunn seit 1982, vergleiche z.B. mit Bekannten aus Hausbrunn und Alt Höflein und da ist der Jahresniederschlag meist auch teils über 100mm weniger. Ich führe die Wetterdaten ganz gewissenhaft seit 1967 (vorher Hausbrunn), und da stimmt sicher jeder einzelne mm. Ausserdem kann es auch nicht sein, das vielleicht mein Regenmesser nicht richtig geht, weil ich ja mit vielen Freunden aus Poysbrunn vergleiche. Ich kann mir nur erklären, dass durch den Landmann (400m) und den Galgenberg (425m) in unmittelbarer Nähe der Regen ganz einfach nicht so schnell drüberzieht wie in den offenen Ebenen. Fällt mir oft auf, wenn ich mit Auto bei Regen unterwegs bin, wo es einige km vorher schon viel früher ins regnen aufgehört hat. Ganz speziell ist es in den früheren oft schneereicheren Wintern aufgefallen, wo wir viel mehr Schnee liegen hatten, und Bekannte es gar nicht glauben konnten, das ich in unserer Gegend so lange langlaufen konnte. Ihr könnt also wirklich ganz sicher sein, dass meine Werte nicht erfunden sind. Neben den Niederschlagswerten mache ich auch die Aufzeichnungen über Temperatur, Luftdruck, Windrichtung, Windgeschwindigkeit, Sonnenscheindauer usw., und da sind sicher keine Schätzungen dabei. Und ich werde mich doch bei meinen Statistiken nicht selbst anlügen.
Darf ich fragen wie du den Niederschlag misst?
Polar- und Klimaforscher.

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[x] University of Oslo.
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Pete
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Freitag 5. Juni 2020, 20:28

Kurz zum Thema Weinviertel:
Ich beobachte die NS-Verteilung im nordöstlichen Weinviertel seit einigen Jahren sehr genau. Inzwischen hab ich ein ganz gutes Gespür, wie sich der Niederschlagsfelder, Schauer etc. je nach Wetterlage hier verhalten.
Besonders genau schau ich meiste auch auf Poysdorf und Drasenhofen, da ich dort viel Verwandtschaft habe. Die Gegend profitiert in der warmen Jahreszeit - je nach Zugrichtung - oft von Niederschlagsfeldern/Schauern/Gewittern, die von der Wienerwald-Gegend nach NO Richtung CZ ziehen oder von jenen, die aus dem Waldviertel kommend nach Osten ziehen.

Im Vergleich zu meinem Wohnort - ziemlich mittig zwischen den TAWES-Stationen Zwerndorf und Hohenau - wird die Poysdorfer Gegend also relativ häufig von Niederschlagfeldern/Schauern getroffen. Das ergibt im Sommer dann oft relativ große Unterschiede zwischen den aufsummierten NS-Werten zwischen mir und Poysdorf. Auch Laa kann da oft nicht mithalten - ist sehr von Schauern aus dem Waldviertel abhängig.
Auch heuer lässt sich dies rasch feststellen - bei mir gabs heuer bis heute weder Gewitter, noch stärkere Schauer oder Starkregen aus welcher Wolkenkonstellation auch immer. Auch die letzten Tage, an denen es praktisch überall Starkregen gab, gabs in der Hohenauer Gegend keinen Tropfen davon. Im Bereich Poysdorf, aber im Moment auch zB Wolkersdorf schaut dies schon ganz anders aus. Dies führt auch heuer dazu, dass die Niederschlagssummen zwischen diesen Orten und mir extrem abweichen.
Ob die vergleichsweise hohen Werte für Poysbrunn dadurch aber plausibel sind, sei dahingestellt.
Auch - damit wir beim Thread-Titel bleiben ;) - die Trockenheit ist hier keineswegs beendet - es regnet zwar immer wieder mal etwas (heute vergleichsweise viel mit 5,2 mm), dadurch ist es natürlich auch hier schön grün - aber der Boden ist lediglich auf den ersten 3 cm feucht - danach staubtrocken. Ich bin daher sehr froh, dass es noch nicht übermäßig heiß ist, damit die Verdunstung nicht zu stark ausfällt - der täglich starke Wind (mit Ausnahme von heute gabs in letzter Zeit ausnahmslos täglich zwischen 40-50 kmH) trocknet die Böden ohnehin genug aus.
Liebe Grüße
Peter
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Freitag 5. Juni 2020, 21:52

Pete hat geschrieben:
Freitag 5. Juni 2020, 20:28
Kurz zum Thema Weinviertel:
Ich beobachte die NS-Verteilung im nordöstlichen Weinviertel seit einigen Jahren sehr genau. Inzwischen hab ich ein ganz gutes Gespür, wie sich der Niederschlagsfelder, Schauer etc. je nach Wetterlage hier verhalten.
jo, eh. schau ich mir auch an. is halt nur so, dass die menschliche wahrnehmung nicht allumfassend und zwangsläufig mit einem gewissen bias behaftet ist. insofern sollte man seinen eigenen super-skills, die erfahrungsgemäß hauptsächlich das geschehen der letzten wochen und monate einbeziehen, nicht zu sehr trauen.

https://ehyd.gv.at/# weist für den gitterpunkt poysbrunn von 1981 bis 2010 jedenfalls einen wenig spektakulären mittleren jahresniederschlag von 528mm aus; für den gitterpunkt leiser berge werden 597mm veranschlagt. muss freilich nicht en détail zutreffen, klar ist aber: extrapolierte niederschlags- sind gemeiniglich wesentlich zuverlässiger als extrapolierte temperatur-mittel, die in manchen gegenden tatsächlich nicht den speicherplatz wert sind, den sie beanspruchen.
wittmann
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Samstag 6. Juni 2020, 02:42

Zu meinen Regenmessern: ich verwende einen Regenmesser von Prof. Hellmann (ist ein Trichter wo Anzeige mit Glas drinnen ist), kann damit auch Schnee gut gemessen werden. Gleichzeitig habe ich seit mehr als 10 Jahren 2 Wetterstationen, wo die Werte auch digital angezeigt werden), wo die Werte dann auch übereinstimmen. Ich war ja selbst verwundert, als ich 1982 von Hausbrunn auf Poysbrunn zog. Zum Vergleich mit Hausbrunn (mit gleichem Regenmesser): Der Zehnjahresvergleich von 1972 bis 1981in Hausbrunn mit 474 mm im Jahr 1972, dann 444, 531, 548, 464, 468, 333, 557, 546 und 1981 506mm ergab einen Schnitt von 487 mm, und dann Poysbrunn die nächsten 10 Jahre von 1982 bis 1991: 506, 461, 655, 766, 518, 826, 660, 564, 566, 543mm, das ergab dann einen Schnitt von 606mm, ein wahrlich grosser Unterschied. Ich kann mir den Unterschied ja nur erklären im Landschaftsbild mit den Hügeln und viel Wald dazu, vor allem im Sommer haben wir auch viel mehr Gewitter. Weil ich ja jetzt von euch gehört habe, dass Drasenhofen so extrem wenig Niederschlag hat: habe mit unseren Bauern gesprochen, jene die dort Gründe haben sagen auch das die Ernte durch den wenigeren Niederschlag dort viel schlechter ist als bei uns, im nächsten Ort in Poysdorf ist es da schon etwas besser. Auch in Hausbrunn habe ich einen Bauern als Freund, wo auch im Vergleich etwa 100mm weniger Niederschlag ist, und er auch dadurch einen weit geringeren Ha-Ertrag auf den Feldern hat. Wenn ich den heutigen Tag hernehme: wir hatten 10mm Niederschlag (auch gleich in unserem Nachbarort Falkenstein), in Poysdorf war auch 9,4mm, Drasenhofen und Pete in Waltersdorf hatten da wahrscheinlich um einiges weniger. Oder z.B. das letzte Gewitter am 26.5. mit 10,5mm bei uns: da war in Poysdorf und Drasenhofen kaum etwas, Hausbrunn auch nicht. Im Juni hatten wir bis jetzt am 3.6. 5,5mm (da war in den Gemeinden um uns herum auch nur 3mm). Wieso es so ist weiss ich nicht (ich glaub an die Hügelkette, weil Niederschlag sich vielleicht länger staut) , ich freue mich aber auch als Hobbygärtner über mehr Niederschlag. Besucht mich mal da, dass wir uns vielleicht austauschen können.
hochalm
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Mittwoch 10. Juni 2020, 17:07

https://ooe.orf.at/stories/3052613/

Grundwasserspiegel bis zu vier Meter gesunken

Eine Erholung des Grundwasserspiegels, der aufgrund der trocknen Jahre vor allem im Traunviertel um bis zu vier Meter gesunken ist, sei nicht zu erwarten, so Thomas Peneder vom hydrografischen Dienst des Landes Oberösterreich: „Dieser durchschnittliche Mai hat das trockene Frühjahr noch nicht ausgleichen können. Jetzt sind wir bei den Grundwasserleitmessstellen überall unter dem Durchschnitt.[...]
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cobra39
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Donnerstag 11. Juni 2020, 10:13

Trockenheit hier kein Thema mehr, rund 100 l in den letzen 30 Tagen
und am Sonntag folgt der nächste Regentag!
LG Helmut

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Dragonborn
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Donnerstag 11. Juni 2020, 16:53

Eigentlich sollten wir den Thread zu "Trockenheit 2020" umbenennen!

Ja die Trockenheit scheint hier im Südosten weiterzugehen. Zwar gab es gestern 22 mm Niederschlag, aber um das Defizit hier auszugleichen ist das VIEL zu wenig! Das einzige Glück was wir haben waren die kühleren Temperaturen, die die Verdunstung drastisch eingeschränkt hat.
Lg Dragonborn!
Stay tuned!
hochalm
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cobra39 hat geschrieben:
Donnerstag 11. Juni 2020, 10:13
Trockenheit hier kein Thema mehr, rund 100 l in den letzen 30 Tagen
und am Sonntag folgt der nächste Regentag!
100mm im Mai ist gut für die Landwirtschaft - aber die grundlegende Tendenz ist ungebrochen.
Daran haben die immer wärmeren Winter einen wichtigen Anteil

https://science.orf.at/stories/3200932/

Früher Frühling verstärkt Dürren

Die Erderwärmung lässt Pflanzen zunehmend früher sprießen. Das kann die Folgen des Klimawandels noch weiter verstärken. Am Beispiel des Jahrhundertsommers von 2018 zeigen Forscherinnen, dass Dürren im Sommer dadurch nämlich noch heftiger ausfallen können. [...]
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Pete
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Montag 15. Juni 2020, 09:12

Ich habe übers lange Wochenende eigentlich mit einer weiteren Entspannung der Trockenheit gerechnet - leider war genau das Gegenteil der Fall.
Freitag: Gewitter möglich - alles zu weit nördlich - kein Tropfen
Samstag: Gewitter wahrschenlich - alles zu weit nöridlich - kein Tropfen
Sonntag: Gewitter eigentlich fix - alles zu weit nördlich, südlich und westlich ;) - kein Tropfen

Stattdessen Hitze (Samstag) und Wind (Sonntag), dadurch nicht unerhebliche Abtrocknung der Böden.

Wie gehts die nächsten Tage weiter: unbeständig - aber - was sagen die Wettermodelle für den Nordosten - trocken bis minimaler Niederschlag.
Bitter, wenn solche Wetterlagen, mal um mal nicht für die Bildung von Reserven im Boden sorgen – damit bei einem Sommerhoch nicht gleich alles vertrocknet.
Liebe Grüße
Peter
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