am Mittwoch war ich nach einiger Zeit wieder mal wandern.
Da ich arbeitsbedingt erst am Nachmittag Zeit hatte, fuhr ich in das nur 30 Autominuten entfernte Molln (Startpunkt Dorngraben), um das mir noch unbekannte "dürre Eck" zu erklimmen.
Rundum den Gipfel sind auch andere bekannte Ziele in der Nähe, wie die Grünburgerhütte oder der Schoberstein.
Im Vergleich zu den beiden oben genannten Zielen war der Weg zum Dürren Eck um einiges schwieriger, zumindest die Strecke, die ich gegangen bin. Auf der Wegbeschreibung wurde man schon aufmerksam gemacht, dass Trittsicherheit notwendig sein wird, wobei hier besonders die nassen Blätter für die eine oder andere Rutschpartie gesorgt haben

Nun zu den Bildern:
Das Ziel:

Horrorfilmkulisse


Und schon nach kurzem durchaus anstrengenden Marsch durch den Wald wurde der 1222m hohe Gipfel erreicht.
Der Blick zeigt den großen Priel im Süden

Richtung Westen:
Links im Hintergrund ist die Kremsmauer, bildmittig ist im Hintergrund der Traunstein und rechts am Horizont sieht man die Erhöhung des Kobernaußerwalds

Nach Norden:
Der Oö. Zentralraum mit dem unteren Mühlviertel

Nach einiger Zeit kam sogar noch die Sonne heraus

Der Weg nach unten war durch den nassen Boden um einiges schwieriger zu bewältigen, als aufwärts.
In den Bildern kommt es nicht ganz so steil rüber, ausrutschen wäre jedenfalls gefährlich gewesen an gewissen Stellen (sorry Handykamera)

Ein bisschen verwundert war ich, als es am Waldrand geraschelt hat und plötzlich eine Gams vor mir stand.
Hätte nicht gedacht, dass es so nahe am Alpenrand in den eher geringen Höhen schon Gämse gibt

Andererseits ist die Gegend sicher ideal für die Tiere, da hier sehr wenige Menschen anzutreffen sind (den ganzen Tag sahen wir 2 andere Wanderer) und es großteils recht steil und unzugänglich ist.
Wer sieht die Gams?

(Bildmittig unter dem abgebrochenen Stamm

durch eine Lichtung gabs nochmals einen schönen Blick nach Süden

Ich hoffe die Bilder gefallen euch